8 Tipps mit denen du schneller schreiben wirst

3-tage-technikTräumst du davon, deine Blog-Artikel und Newsletter schneller zu schreiben? Dann hättest du mehr Zeit für andere Dinge und diese „Blog-Tage“ würden nicht schon vorher solchen Horror bei dir auslösen.

Wenn das Schreiben deiner Artikel und Newsletter ewig dauert, solltest du unbedingt einen oder mehrerer dieser Tipps probieren. Denn je schneller du Texte produzierst, umso mehr großartigen Content kannst du mit deinen Lesern teilen und umso schneller wächst deine begeisterte Fangemeinde.

8 Schneller-Schreiben-Tipps

1) Denk positiv.

Rede dir nicht noch ein, dass du kein guter Schreiber bist. Deine Gedanken beeinflussen deine Haltung und deine Taten. Wie hat Margaret Thatcher so treffend gesagt (zumindest im Film):

Watch your thoughts for they become words. Watch your words for they become actions. Watch your actions for they become habits.

Sag dir statt dessen, dass du Schreiben kannst, dann wird es auch werden.

2) Kurz ist gut.

Mach es dir leicht am Anfang und schreibe lieber kurze Texte. Du musst nicht gleich 1500 Wörter lange Artikel verfassen (auch wenn die gut in Google ankommen). Fang doch mit 400 Wörtern an und teile nur einen Tipp mit deinen Lesern und nicht gleich 10.

3) Deadline-Druck hilft.

Setz dir eine klare, möglichst kurze Deadline. Je mehr Zeit du dir zum Schreiben eines Textes gibst, umso mehr Zeit wirst du dafür auch brauchen. Ich kann mich noch gut an meine PR-Agenturzeiten erinnern. Wir haben immer unter Zeitdruck gearbeitet und was glaubst du, wie schnell ein Text fertig war… .

4) Sammle Inspirationen.

Sammle Ideen in einer Liste. Immer wenn dich die Inspiration überkommt, sei es beim Zeitung- oder Galalesen, schreib deine Ideen auf. Wenn dich Kunden immer wieder dieselben Dinge fragen, schreib es auf. Die Antworten auf Kundenfragen sind ideale Inhalte für Blog, Newsletter oder Video. Nichts ist schlimmer als vor einer jungfräulichen Seite zu sitzen und nicht zu wissen, worüber du schreiben willst.

5) Planung ist der halbe Job.

Nutze einen Redaktionsplan. Nachdem du deine Ideen in einer Liste sammelst, pack die reglemäßig in einen Kalender. Trage hier auch die Termine, Feiertage und andren Anlässe ein, die für deine Kunden wichtig sind. Und vergiss nicht deine eigenen Termine, wie neue Produkte, Seminare, Veranstaltungen usw. So vermeidest du Zweifel darüber, welches Thema jetzt gut sein könnte.

6) Setz ein Text-Ziel.

Frag dich, bevor du deinen Text schreibst: 1. Was soll mein Leser mit nach Hause nehmen? 2. Welche Handlung soll mein Leser nach Lesen des Textes unternehmen? Dann strukturiere deinen Text so, dass du diese beiden Ziele bei deinem Leser erreichst. Zum Beispiel will ich, dass du nach Lesen dieses Artikels denkst, dass JEDER gut schreiben kann mit der richtigen Einstellung und den richtigen Tipps. Mein Anliegen ist, dir mehrere Wege an die Hand zu geben, um schneller gute Inhalte erstellen zu können. Und natürlich hoffe ich, dass du einen dieser Tipps ausprobierst.

Jeder kann gut und schnell schreiben – 8 Schneller-Schreib-Tipps von @SandraHolze Klick für Tweet

7) Redigiert wird später.

Redigiere deine Texte nie beim Schreiben, denn das macht unendlich langsam. Schreib stattdessen einfach deine Gedanken runter. Wenn du steckenbleibst, starte einfach einen neuen Satz. Schau dir die 3-Tage-Technik an. An Tag 1 werden Ideen für den Text gesammelt und recherchiert, an Tag 2 geschrieben und an Tag 3 wird der Text fertig gestellt, formatiert und redigiert.

8) Arbeite in Scheibchen.

Arbeite mit maximaler Konzentration und lass dich nicht ablenken. Die Pomodoro-Technik hilft dir, dich für eine kurze Zeit nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Du legst deine Aufgabe fest, stellst die Eieruhr auf 25 Minuten und dann geht’s los. Nach Ablauf der Zeit hast du 5 Minuten Pause, dann geht’s noch mal 25 Minuten weiter. Wetten, nach 4 solcher Einheiten hast du deinen Artikel fertig? Ich habe die Technik zu Beginn meiner „Schreibkarriere“ bei Likes Media ständig genutzt.

Schneller Schreiben kann jeder

Wie du gerade gesehen hast, kannst du mit einfachen Tricks erreichen, schneller bessere Texte zu schreiben. Mit diesen Tipps verhinderst du Schreibängste und kannst deine Leser regelmäßiger mit großartigen Inhalten beglücken.

Nun zu dir: Welchen Tipp wirst du umsetzen oder hast du zusätzliche Tricks zum schnelleren Schreiben? Teil es mit uns im Kommentar!

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About Sandra Holze

Sandra Holze ist Social Media Marketing Expertin und Inhaberin von Likes Media. In ihren Online-Kursen lernen Unternehmer und Selbstständige, wie sie mit Facebook, Blog und Email-Marketing neue Kunden gewinnen.

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Kommentare

  1. Mir fällt das Schreiben zum Glück nicht sehr schwer, aber das A und O ist wirklich eine gute Vorbereitung: Inspiration sammeln, Informationen zusammentragen, Ziele formulieren.
    Was ich noch nicht so ganz beherrsche ist das „Einfach drauf los Schreiben“ (also 7.): erstmal alles runterzuschreiben und sich dann ein zweites Mal zur Überarbeitung ransetzen. Ich will immer gleich alles perfekt haben. 🙂
    Die Pomodoro-Technik werde ich ausprobieren.

    • Sandra Holze sagt:

      Probier’s einfach mal aus. Funktioniert wirklich super.

      Gutes Gelingen!
      Sandra

  2. Anna sagt:

    Liebe Sandra,
    vielen Dank dafür, dass du diese tollen Tipps hier teilst! Ich kann dir in allem nur zustimmen. Am wichtigsten finde ich jedoch Tipp 7) Redigiert wird später. Ich schreibe nicht nur auf meinem Blog, sondern habe inzwischen einen 1000-seitigen Roman fertiggebracht. Zu Beginn war ich am Verzweifeln, weil ich immer wieder durchgelesen habe, was ich am Tag zuvor geschrieben habe. Ich habe auf Rechtschreibfehler, Logik, etc. überprüft. Doch seit ich davon erfahren habe, dass es mehr Sinn macht, später zu überarbeiten, bin ich unglaublich schnell geworden. Klar ist das Überarbeiten im Nachhinein kein Zuckerschlecken (ich liebe das Drauflosschreiben total), aber mit der Pomodoro-Technik funktioniert es bei mir sehr gut. Da ich mehrere Baustellen habe (Buch, Blog, andere Projekte), setze ich die Pomodoro-Technik in letzter Zeit so ein, dass ich an einem Tag 25 min. an möglichst jeder der Baustellen arbeite. So komme ich bei allem voran und mir wird nicht langweilig, da ich Abwechslung habe. Es kann aber sein, dass ich bei einer Aufgabe im Flow bin und über die 25 min. hinausarbeite und dafür etwas anderes nicht erledigt bekomme. Ich finde es wichtig, diesen Flow auszunutzen und auf ihm zu schwimmen, denn dieser Zustand bringt mir meist die besten und kreativsten Ergebnisse.
    Liebe Grüße
    Anna

  3. Wichtig ist meiner Meinung nach (auch wenn ich selber immer noch dagegen verstoße), den Text vorher zu konzipieren. In der Schule nannte man das „Gliederung“. Die muss nicht perfekt sein und ist auch nicht in Stein gemeiselt, so kann ich mir aber den Text in denkgerechte Häppchen aufteilen. Das geht so weit, dass ich manchmal „mittendrin“ anfange und dann an einer anderen stelle weiter mache. Was ja kein Problem ist, weil ich den Gesamtablauf des Textes durch die Gliederung vor augen habe.

    LG Sylvia Grotsch

    • Sandra Holze sagt:

      In der Tat kann es helfen, vorher die Überschrift zu kennen. Also „7 Tipps für….“ Dann weiß ich schon, dass ich 7 Argumente brauche.

      Gruß
      Sandra

  4. Hi Sandra,

    super Tipps! Besonders um „ordentlich“ und Strukturiert an die Sache ran zu gehen gut.

    Ich muss sagen, dass ich keine Schwierigkeiten beim Schreiben habe. Manchmal schreibe ich vor lauter Inspiration gleich mehrere Artikel nacheinander, was dann auch wieder die Tage auffängt, an denen ich gar keine Lust habe. Ich plane die Artikel immer ein ganzes Sück voraus, so dass ich wirklich schreiben kann über das was mich gerade fesselt.
    Übrigens, im Flow mehrere Artikel hintereinander zu schreiben ist auch so ein Zeitspar-Tipp. Wenn man erst einmal drin ist, dann geht’s nämlich schneller.

    Ich habe aber auch festgestellt, wenn ich mich dazu zwinge etwas zu schreiben, dann wird der Artikel niemals gut. Punkt. Von der Sorte habe ich ein paar im Entwurfsfach aber sie gefallen mir nicht. Da fehlt das Feuer.

    Um schnell zu schreiben muss ich also wirklich motiviert sein und für ein Thema brennen, dann klappt das gut und auch meistens schnell. Wenn man es also drauf hat, sich selbst zu motivieren und zu begeistern, dann hat man da einen gehörigen Vorteil, finde ich.

    LG
    Tina

    • Sandra Holze sagt:

      Hallo Tina,

      mir geht das ganz genau so. Ich schreibe auch oft mehrere Artikel am Stück. Und manchmal verschiebe ich den Artikel, der eigentlich auf dem Plan steht, weil ich ihn einfach „nicht fühle“.

      Gruß
      Sandra

  5. *Kleiner Nachtrag*

    Wenn mir übrigens die Idee zu einem Artikel kommt dann schreibe ich ihn automatisch im Kopf schon einmal vor. So hab ich am Ende beim Schreiben die richtigen Formulierungen für die Kernaussagen schon bereit.
    Ist das bei euch auch so?

    LG

    • Sandra Holze sagt:

      Dann hast du ein Mega-Gedächtnis 🙂 Das funktioniert bei mir nur manchmal.

      Gruß
      Sandra

      • Es ist weniger ein gutes Gedächtnis. Aber wenn ich gerade so inspiriert bin verbinde ich schon die Ausdrucksweisen mit dem Gefühl. So kommen die dann wieder, wenn ich wieder in dem Feeling drin bin. Komische Sache aber bei mir funktionierts ganz gut 🙂

  6. Ein Redaktionsplan, der das Thema des Monats festlegt und Ideen für Artikel erfasst, ist sehr hilfreich. Wann immer mir hierfür Informationen zum jeweiligen Motto in die Hände fallen, werden sie einsortiert. So kann es vorkommen, dass ich heute einen Artikel für April schreibe, weil die Sonne scheint und Frühlingsstimmung aufblitzt.
    Im Normalfall gibt es das Thema, ein weißes Blatt und alle Gedanken werden unreflektiert hingeschrieben (wie in deinem Punkt 7). Funktioniert bisher ganz gut und sollte mal völlige Leere in meinem Kopf herrschen, hat das ein Spaziergang im Wald immer noch behoben.

    Liebe Grüße
    Elvira

    • Sandra Holze sagt:

      Hallo Elvira,

      ich finde auch, es muss immer Raum für spontane Ideen bleiben. Ein Plan hilft trotzdem weiter. Und Waldspaziergänge auch 🙂

      Gruß
      Sandra

  7. Hallo Sandra!

    Echt interessanter Ansatz. Ich habe zum Glück überhaupt keine Probleme beim Schreiben. Das geht ruck zuck. Ich schreibe aber auch 260 Zeichen die Minute lol Und ich schreibe meine Texte auch im Kopf vor. Klappt super.

    Viel mehr Zeit brauche ich beim Suchen der passenden Fotos. Das dauert ewig.

    LG Kellie

  8. Silke sagt:

    Liebe Sandra,
    bei mir dauert das Finden der richtigen Fotos und das Aufhübschen deutlich länger als das Schreiben. Einige deiner Punkte habe ich sogar schon automatisch richtig gemacht. 🙂
    Die Pomodoro Technik finde ich aber sehr spannend und werde sie bald ausprobieren! Herzlichen Dank für deine wertvollen Tips!

    Liebe Grüße
    Silke

  9. Elisabeth sagt:

    Hallo Sandra,
    das sind gute und vor allem leicht umsetzbare Tipps! Bei mir hilft am besten Punkt 3, der mit der Deadline. 🙂
    Als Schreibcoach weiß ich, dass jeder schneller schreiben kann – vorausgesetzt, man nutzt die richtige Technik. Pomodoro zum Beispiel ist klasse. Wenn ich richtig viel um die Ohren habe, hilft mir diese 25-Minuten-Taktik, mich zu fokussieren. Wie Anna habe ich damit gleich mehrere Romane geschrieben. Danke für diese wertvollen Tipps 🙂

    • Sandra Holze sagt:

      Hallo Elisabeth,

      gut zu hören, dass auch die Profis damit arbeiten!

      Gruß
      Sandra

  10. Michael Wardenga, Berlin sagt:

    Hallo Sandra, ich finde die Tipps richtig gut 🙂

  11. Suse Pilgrim sagt:

    Mir hilft immer noch die gute alte Mindmap am besten.
    Ich hab meine Themenvorschläge und gucke dann, welcher mir am Schreibtag am besten liegt und dann wird von Hand losgeschrieben und gemalt!
    Zu Tipp 2 hab ich allerdings eine Frage: mir wurde von einem Kollegen von Sandra gesagt, Blogberichte sollen zwischen 500 und 700 Wörter haben. Mehr erschlägt den Leser. Ich bin meistens bei 700 und find des Artiekl dann auch schon ziemlich umfangreich… aber ist das nun zu wenig?

    • Sandra Holze sagt:

      Hallo Suse,

      Es gibt keine perfekte Artikellänge. Um die 1200 Wörter sind ideal für Google. Wenn’s länger wird, brechen die meisten Leser ab. Ich plädiere für Abwechslung – mal lang, mal kurz.

      Gruß
      Sandra

  12. Ulrich sagt:

    Hallo Sandra,

    vielen Dank für deine Inspiration.Mir bleibt nur zu sagen, schreibe einfach los.
    Mit Freude und Respekt

    Ulrich Teichert

    Ich helfe Dir Deine Ziele zu erreichen

    PS: Wie Du liest hier immer noch. Fang an zu schreiben!

    • Sandra Holze sagt:

      Genau Ulrich. Just do it von Nike trifft es ganz gut 😉

      Gruß
      Sandra

  13. Hallo Sandra,

    Punkt 7 sollte ich mir zu Herzen nehmen. Das mache ich leider fast immer, weil ich nach 4 bis 5 Sätze dann immer meine Sätze prüfe und überlege, ob das gut ist was ich geschrieben habe.

    Vielen Dank für diese Tipps.

    Gruß
    Phuong

    • Sandra Holze sagt:

      Hi Phuong,

      das tun wir leider alle. Ich muss mich auch ständig ermahnen, weil mich die rot unterstrichenen Tippfehler wahnsinnig machen.

      Gruß,
      Sandra

  14. Hallo Sandra,
    ich schreibe nicht mehr, ich diktiere. Da ich mit meinem 10-Finger-Suchsystem vor meiner Rente keinen Artikel fertig hätte, habe ich mir eine klasse Schreibsoftware gekauft. Das ist echt der Inbegriff des Luxus. Man sollte aber die Geschichte vorher schon relativ gut strukturiert im Kopf haben. Und nicht vergessen, dass man die Grammatik mitdiktiert. Dann einfach los und man hat im Nu viel gewonnen.
    Nur den hausinternen Hang, zum xten Mal nachzubessern, habe ich noch nicht im Griff… Man muss auch einmal „Schluss“ sagen können. Und auf Veröffentlichen drücken. Gar nicht so leicht. Es könnte mir ja noch etwas einfallen:-))
    Liebe Grüße
    Angelika

    • Sandra Holze sagt:

      Hallo Angelika,

      das ist sicherlich eine sehr effektive Art Texte zu produzieren. Wenn ich nicht 10-Finger tippen könnte, würde ich auch diktieren.

      Gruß
      Sandra

  15. Super Tipps… danke. 🙂
    Der Knackpunkt bei mir ist eigentlich nicht so sehr das Schreiben selbst, sondern eher diese unglaubliche Masse an Ideen und Informationen, die bei mir immer noch überall und nirgends irgendwie umeinanderschwurbeln. Dann will ich schreiben, aber brauche ewig um alle zusammenzusuchen… oft ist dann der Flow schon wieder über alle Berge, grins. Da hab ich noch nicht die richtige Struktur gefunden.
    Mit welchem Redkationsplan arbeitet ihr? Und mit welchen Tools organisiert ihr eure Ideen und Infos?
    LG

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