Blog schreiben: Die beste Technik gegen Schreibblockade

Es ist wieder soweit: “Blogartikel schreiben” steht in Ihrem Kalender und Ihr Grauen wächst.  Denn Sie gehören nicht zu den Leuten, die in 20 Minuten einen druckreifen Text aus dem Ärmel schütteln.

Ganz im Gegenteil: Sie sitzen vor Ihrem Bildschirm und fangen 10 Mal an den ersten Satz zu tippen. Entweder Sie haben nach einem halben Arbeitstag – an dem die Arbeit liegen bleibt – Ihren Blogartikel fertig gestellt. Oder Sie geben auf und vertagen die Aufgabe auf nächste Woche. So oder so ein frustrierendes Ergebnis.

Schreibblockade methodisch lösen

Sie wissen, wie wichtig das regelmäßige Bloggen für Ihre Kundenaqkuise sein kann. Wie nun überwinden Sie Ihren Horror vor dem weißen Bildschirm und schaffen es, regelmäßig Texte zu veröffentlichen?

Hierfür gibt es eine ganz einfache Lösung: Die Methode des “free writings”, oder wie ich sie nenne: die 3-Tage-Technik. Zuerst habe ich darüber von Ed Dale in seiner Challenge gehört. Mit dieser Technik konnte ich in kürzester Zeit meine ersten Blogartikel und Webseitentexte zu mir völlig unbekannten Themen verfassen. Und das obwohl ich aus einer schreibenden Zunft komme (PR- und Marketing) und mein Handwerk eigentlich können sollte. Aber auch mich überfiel am Anfang oft der Schreib-Horror. Mittlerweile nutze ich die Methode immer noch. Es gibt ja keinen Grund sich unnötig zu quälen.

Gut geplant ist halb geschrieben

Damit Ihnen nie die Themen für Ihre Artikel ausgehen, sammeln Sie alle Ideen und Anregungen in einer Liste. Ich nutze dafür am liebsten Evernote, in dem Sie Notizen anlegen können. Es kann aber auch ein einfaches Word-Dokument sein. Evernote hat den Vorteil, dass Sie Ihre Notizen mit Schlagworten versehen können. Und dass Sie ganze Webseiten oder Bildschirmfotos als Notiz ablegen können. Notieren Sie sich zu jedem Thema gleich ein paar Stichpunkte und ggf. die Links zu den Online-Quellen, die Sie zitieren oder für Ihre Recherche nutzen werden. Dann fangen Sie an Tag 1 nicht bei Null an, sondern wissen zumindest schon mal das Thema, zu dem Sie schreiben wollen.

Die 3-Tage-Technik

Wie der Name schon sagt, erstellen Sie einen Blogartikel (oder jeden anderen Text) nicht an einem, sondern an 3 Tagen. Das nimmt den Druck und sorgt außerdem für qualitativ viel bessere Texte. Und so geht’s:

1. Tag – Informieren

Am 1. Tag informieren Sie sich zum Thema. Lesen Sie die verschiedenen Online-Quellen, die bestenfalls schon in Ihren Notizen stehen. Recherchieren Sie und saugen Sie alle Fakten rund um das Thema auf.

2. Tag – Schreiben

Jetzt passiert die Magie – das freie Schreiben. Stellen Sie sich eine Eieruhr auf 10 Minuten. Wenn Sie keine haben, nehmen Sie den online Egg Timer. Schreiben Sie alles, was Ihnen zu Ihrem Thema einfällt, auf. Machen Sie keine Pause, sondern schreiben Sie 10 Minuten hintereinander weg. Nutzen Sie nicht die Zurück- oder Entfernen-Taste, das ist geschummelt. Wenn Ihnen zwischen drin nichts mehr einfällt, schreiben Sie “bla bla” oder “Mir fällt nichts mehr ein”, bis Ihnen wieder was einfällt. Sie werden staunen, wie viel Ihnen einfallen wird. Nach 10 Minuten hören Sie auf. Speichern Sie den Text und schließen Sie das Dokument. Widerstehen Sie der Versuchung, jetzt schon zu redigieren und verbessern.

3. Tag – Redigieren

Am 3. Tag machen Sie aus Ihrem ungefilterten langen Text die endgültige Fassung. Der eine Tag Pause zwischen Schreiben und Redigieren hilft Ihnen dabei, Ihren Text mit frischen Augen zu sehen. Überlegen Sie sich eine Struktur für Ihren Artikel – Einleitung, Mittelteil, Zusammenfassung. Teilen Sie die Hauptpunkte im Mittelteil in Absätze ein und entwerfen Sie Unterüberschriften für jeden Absatz.

Verbessern Sie Ausdruck, Rechstschreibung und Grammatik. Suchen Sie ein Foto für Ihren Artikel.

Lesen Sie den Text ein letztes Mal und kontrollieren Sie die Verständlichkeit. Sind die Sätze und Wörter kurz? Haben Sie Fremd- und Fachwörter mit gängigen deutschen Begriffen erstetzt? Haben Sie zitierte Quellen und Verweise auf andere Blogartikel mit Link versehen? Hier die Checkliste zum Schreiben guter Online-Texte.

Fertig.

War doch gar nicht so schlimm, oder?

Teilen Sie doch mal Ihre Erfahrung mit dieser Methode hier unten im Kommentar. Oder kennen Sie andere Kniffe für leichtes Schreiben? 

 

 

Wissen verschenken – mehr verkaufen

Immer wieder höre ich den Einwand:

“Wenn ich in meinem Blog mein gesamtes Wissen weggebe, dann gibt es für Kunden ja keinen Grund mehr, mich zu buchen.”

Neulich auf einer Networking Veranstaltung hörte ich genau das. Die Veranstaltung fand in einem Buchladen statt, der mit zahlreichen Sofas, Sesseln und kleinen Tischen ausgestattet ist. Das ganze Ambiente lädt sehr zum Schmökern ein. Selbst Kaffee, Tee und Kekse kann man dort bestellen.

Warum ich das erzähle?

Meinen Sie, dass Buchläden, die Ihre Käufer zum Lesen und Stöbern ermuntern, weniger Bücher verkaufen? Ganz im Gegenteil! Wenn ich die ersten drei Kapitel eines Buches gelesen habe, bekomme ich Lust, das komplette Buch zu lesen. Oder ich entscheide, dass das Buch mein Geld nicht wert ist und schaue mir weitere Bücher an. Auf alle Fälle regt ein Buchladen, der mir erlaubt, in Ruhe zu stöbern, dazu an, mehr zu kaufen. Auch der Online-Händler Amazon lässt Käufer zuerst einen Blick ins Buch werfen und das erste Kapitel lesen. Und die wissen ganz bestimmt, was verkaufsfördernd wirkt.

So ähnlich funktioniert gutes Content-Marketing

Sie liefern potenziellen Kunden viele Informationen und teilen einen Großteil Ihres Wissens. Sie geben Kunden die Chance, in Ihrer Wissenssammlung, also zum Beispiel Ihrem Blog, zu stöbern und Antworten auf brennende Fragen zu finden.

Damit zeigen Sie Ihre Expertise und Großzügigkeit. Und Sie geben Ihren Kunden die Chance herauszufinden, ob Sie zueinander passen. Wenn Ihre Kunden entschieden haben, kommen die von ganz allein und buchen.

Beim erwähnten Buchladen handelt es sich übrigens um Shakespeare & Sons am Helmholtzplatz.

Welche kostenlosen Informationen geben Sie raus, um Kunden anzuziehen?

Grafik: Flickr pr1001

Blog: 6 unwiderstehliche Überschriften-Formate

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie Artikel erstellen für Ihren Blog, geben Sie sich viel Mühe. Sie stecken viel Zeit in die Recherche und das Schreiben, suchen das passende Foto und formatieren alles schön.

Doch trotz all der Mühe werden Ihre Blog-Artikel nur von einer Handvoll Leute gelesen?

Wie Sie mehr Leser für Ihre Artikel gewinnen

Die wohl wichtigste Übung beim Blog schreiben ist die Überschrift. Die Überschrift Ihrer Artikel bekommt von allen Dingen auf Ihrem Blog die größte Aufmerksamkeit. Das ist übrigens nicht erst seit der Online-Kommunikation so. Was glauben Sie, wie lange die Texter der BILD an ihren Überschriften sitzen? Erst wenn die Überschrift uns anspricht, neugierig macht oder eine Frage aufwirft, entscheiden wir uns den Artikel zu lesen.

Es wäre doch schade, wenn Ihre Artikel nur deshalb nicht so häufig gelesen werden, weil Ihre Überschrift den Leser nicht einlädt weiterzulesen. Zum Beispiel, weil die Überschrift schlichtweg langweilig ist. Oder weil sie so “kreativ” ist, dass niemand versteht, worum es sich im Artikel dreht.

Dabei ist es gar nicht schwer, gute Überschriften zu verfassen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie wie!

6 Formate für erfolgreiche Blog-Überschriften

Die meist gelesenen Blog-Artikel verwenden ein Format, welches sich leicht für alle nur denkbaren Themen kopieren lässt. Hier nun eine Liste der Formate, die Sie sofort für Ihre eigenen Artikel anwenden können.

1) Wie

Wie-Überschriften sind großartig, weil sie eine genaue Anleitung für das Lösen eines Problems versprechen. Wenn Sie bloggen, um sich eine Ruf als Experten aufzubauen, ist dieses Format sehr geeignet. Denn Sie erklären Ihren Lesern, wie sie ein bestimmtes Problem lösen können.

  • Wie Sie nie wieder Zeit auf Twitter verschwenden

2) Warum

Warum-Überschriften machen neugierig, weil sie eine Frage aufwerfen. Viele Überschriften liefern gleich die Antwort mit, und verspielen sich so die Chance Neugier zu wecken. Nicht so die Warum-Überschrift, die Sie auch als Frage formulieren können mit Fragezeichen am Ende.

  • Warum Sie einen Blog brauchen
  • Warum lesen Kunden meinen Newsletter nicht?

3) Fragen

Sie können Überschriften als Fragen formulieren, auch ohne das “Warum”. Leser, die sich diese Frage stellen, werden Ihren Artikel 100%ig lesen, um die Antwort zu erfahren.

  • Wie kann ich mein Arbeitszimmer steuerlich geltend machen?

4) Thema

Setzen Sie Ihre Überschrift in den thematischen Kontext und Leser wissen sofort, worum es geht. Der 2. Pluspunkt dieses Formats – Sie können Ihr Keywort ganz an den Anfang setzen.

  • Facebook: Statistiken richtig lesen
  • Kundenbindung: Weihnachtskarten per Post oder Email?

5) Listen

Listen-Artikel sind unglaublich verbreitet und manche Blogs arbeiten fast nur mit Listen-Überschriften und Artikeln. Das finde ich auf Dauer langweilig. Jedoch regelmäßig im Wechsel mit anderen Überschriften, können Listen viele Leser anziehen. Denn sie versprechen hilfreiche Tipps.

  • 7 Gründe, warum ein Blog wichtiger als Facebook ist
  • 3 Winterrezepte, mit denen Sie abnehmen und Geld sparen

6) Kontroverse

Kontroverse Aussagen wecken Interesse und machen auf den Artikel neugierig. Hier müssen Sie bestimmen, wie weit Sie sich aus dem Fenster hängen wollen und wo Ihre Grenze des guten Geschmacks liegt.

  • Virale Verbreitung – wollen Sie das wirklich?
  • Internetsucht ist weiblich – Forscher entdecken Gen

 

Denken Sie an Keywörter

Ihre Überschrift soll Leser anziehen. Sie soll aber auch dabei helfen, Ihren Artikel in Google auffindbar zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass das Keywort, für welches Sie mit diesem Artikel gefunden werden wollen, in der Überschrift auftaucht.

Angenommen Sie sind Tierheilpraktikerin und schreiben einen Artikel über die Katzenkrankheit Toxoplasmose. Dann sollte das Wort “Toxoplasmose” in der Überschrift auftauchen, denn danach werden die Leute googeln.

Nächste Schritte

Wenn Sie Ihren nächsten Artikel schreiben, nehmen Sie sich Zeit für die Überschrift. Ob Sie diese als erstes oder ganz zum Schluss schreiben, ist völlig egal.

  1. Wenden Sie eins der oben genanten Formate an.
  2. Kontrollieren Sie, ob Ihr Keywort auftaucht.
  3. Achten Sie darauf, nicht 5 Mal hintereinander beispielsweise einen Listen-Artikel zu veröffentlichen. Ihre Überschriften sollten so abwechslungsreich wie möglich sein, um die Leser bei Laune zu halten.
  4. Halten Sie sich kurz! Kürzere Überschriften sind erfolgreicher als ewig lange. Streichen Sie einfach alle Füllwörter und Passivkonstruktionen raus.

Vergessen Sie nicht: Übung macht den Meister. Mit der Zeit geht Ihnen das Texten leichter von der Hand.

Schreiben Sie Ihre Überschriften zuerst oder am Schluss? Teilen Sie Ihre Tipps im Kommentar!

 

Foto: Flickr pppspics

Kannibalisieren kostenlose Informationen mein Geschäft?

Wenn ich blogge gebe ich mein wertvolles Wissen, Informationen und Ratschläge raus, ohne dafür bezahlt zu werden. Warum soll mich dann noch jemand buchen? So oder so ähnlich klingt ein Einwand gegen das Bloggen, den ich häufig höre.

 

Kannibalisieren kostenlose Inhalte Ihre bezahlten Beratungsleistungen?

Ein klares Nein. Denn Content, also Inhalte, seien es Blogartikel, Umfragen, Ebooks oder Case Studies, helfen Ihnen dabei, neue Kunden zu gewinnen.

Mit authentischen und glaubhaften Inhalten

  • werden Sie in Suchmaschinen gefunden
  • können Sie sich als führender Experte innerhalb Ihrer Branche etablieren
  • sammeln Sie Kontakte zu potenziellen Kunden (Leads) ohne Kaltakquise
  • schaffen Sie die Basis für erfolgreiche Social Media Aktivitäten

Content-Mythen bloß gestellt

Meine Kunden suchen ihre Informationen nicht online. Wirklich? 70% der Deutschen suchen online nach Informationen bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Dabei haben sie im Schnitt 10 verschiedene Informationsquellen besucht.

Ich habe keine Zeit für das Erstellen von Inhalten. Einmal erstellte Inhalte arbeiten lange für Sie. Zum Beispiel Blogartikel oder FAQ zu Themen, die dauerhaft von Interesse sind, weil zum Beispiel jeder neuer Kunde dieselben Fragen stellt.

Ich konzentriere mich nur auf meine Facebookseite, das reicht aus. Nicht ganz. Sie können zwar mit dem Teilen anderer Leute Inhalte punkten. Aber erst mit eigenen Inhalten, wie Blog Posts, kleinen Umfragen, Ebooks usw. werden Sie genau Ihre Zielgruppe anziehen und dazu bewegen Ihre Webseite zu besuchen. Ohne eigene Inhalte schicken Sie potenzielle Kunden zur Konkurrenz.

Dann gebe ich all mein Wissen umsonst weg. Interessenten lesen nicht einen Blogartikel und kaufen sofort. Sondern Ihre Inhalte arbeiten mit der Zeit und helfen Aufmerksamkeit, Interesse, dann Vertrauen zu entwickeln. Dann erst folgt die Handlung – der Kauf oder die Buchung. Und die Kunden, die nach dem Lesen zweier Artikel Ihre Tipps selbst umsetzen, sind wahrscheinlich nicht die Kunden, die Sie wollen.

Schritte zu Ihrer Content-Strategie

Bevor Sie sich in das Erstellen von Inhalten stürzen, müssen Sie ein paar strategische Überlegungen anstellen.

  1. Wer ist Ihr potenzieller Kunde? Was interessiert ihn? Welche Sorgen und Probleme treiben ihn um?
  2. Wie tickt Ihre Branche? Gibt es eine Nische, in der Sie sich als Experte positionieren können? Zum Beispiel: Statt Führungskräfte Coach – Coach für aufstrebende, weibliche Führungskräfte
  3. Welches Budget sind Sie gewillt für das Erstellen von Inhalten auszugeben? Wenn Sie alle Inhalte selbst erstellen, müssen Sie Ihre Zeit einrechnen.

 

Welches ist Ihre größte Herausforderung beim Erstellen von Inhalten zur Kundenakquise?

 

 

Content-Ideen für die Kundenakquise

Das erste was ich oft höre ist: “Wir brauchen eine Facebookseite”. Auf meine Rückfrage, welche Inhalte denn dort gepostet werden sollen, herrscht meist Schweigen. Denn die Wahl des Social Media Kanals ist bereits der zweite Schritt.

Zuerst brauchen Sie eine Content-Strategie

Content meint mehr als nur einen Blogartikel oder Facebookbeitrag. Content umfasst alle Inhalte, mit denen ein Unternehmen Kunden akquirieren kann. Manche gehen sogar soweit zu sagen, dass Content-Marketing, also Marketing mit strategisch geplanten Inhalten das “alte” Marketing abgelöst hat.

Wenn Sie Ihren Content planen, überlegen Sie, was Sie damit erreichen wollen. Sollen die Inhalte Ihre Sichtbarkeit erhöhen, Vertrauen aufbauen oder Ihre Kunden zu einem Thema unterrichten? Letztlich können Sie mit jeder Art von Inhalt mehrere Ziele erreichen. Wir wollen hier also gar nicht zu kompliziert werden. Die Einteilung in verschiedene Content-Kategorien hilft Ihnen jedoch beim Brainstorming und Planen.

Content zum Vertrauensaufbau

Vertrauensaufbau ist enorm wichtig. Wenn Interessenten Sie gefunden haben, helfen diese Inhaltsformen dabei, Vertrauen zu Ihnen aufzubauen. Wenn Ihre Inhalte die jeweiligen Suchbegriffe und Keywörter enthalten, die Ihre Zielgruppe nutzt, werden Sie gleichzeitig mit diesem Content gut gefunden.

  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Tipps, Tricks, Ratschläge zum Beispiel in Blogartikeln wie diesem
  • Reviews: Kundenbewertungen auf Qype
  • Referenzen: Empfehlungen zufriedener Kunden auf Ihrer Webseite, Xing, LinkedIn
  • Artikel: Fachartikel, die Sie geschrieben haben oder Artikel, die Sie zitieren – in Magazinen oder als Gastartikel auf anderen Blogs

Unterrichtender Content

Wenn Sie Bekanntheit und Vertrauen aufgebaut haben, ist die Neugierde bei Ihrem Interessenten geweckt. Er will mehr über Sie, Ihre Arbeitsweise, Ihre Geschichte und Ihr Unternehmen herausfinden.

  • White Paper u. Ebooks: Geben Sie Einblick oder Überblick zu einem größeren Thema, das in Bezug zu Ihrem Angebot steht. Wenn Sie kein sehr guter Schreiberling sind, sollten Sie diese Formate unbedingt von einem Profi erstellen lassen.
  • Newsletter: regelmäßige, lehrreiche Inhalte, die Interesse aufbauen und Kunden “warm” halten
  • Seminare: Offline oder online Seminare und Workshops bieten Interessenten die Möglichkeit etwas zu lernen und in Dialog mit Ihnen zu treten. Online werden sie Webinare genannt.
  • FAQs: Fragen, die Sie von Kunden immer wieder zu hören bekommen, können Sie im FAQ beantworten und auf Ihrer Webseite zugänglich machen.
  • Umfrageergebnisse: Für Interessenten ist es spannend die Meinung und Probleme anderer zu erfahren. Gleichzeitig beweisen Sie, dass Sie Ihre Kunden verstehen. Leute nehmen auch gern an Umfragen teil, wenn sie als Dankeschön die Ergebnisse erhalten.

Anderer Leute Content

Nicht nur eigene Inhalte helfen Ihnen dabei, bei Kunden Bekanntheit und Vertrauen aufzubauen. Sie erleichtern Ihren Kunden enorm das Leben, wenn Sie die zahlreichen Inhalte, die jeden Tag auf sie einprasseln filtern und sortieren. Mit der Empfehlung hochwertiger Inhalte aus Ihrer Branche können sie sich vom Wettbewerb absetzen. Auf neudeutsch nennt man das Content Curation.

  • Teilen, Weiterleiten, Retweeten: Heben Sie großartige Inhalte, wie Blogartikel hervor, teilen Sie diese auf Facebook und Twitter

Content der konvertiert

Wenn Sie mit Ihren Inhalten Aufmerksamkeit generiert und Vertrauen aufgebaut haben, fehlt noch der letzte Schritt – die Kaufentscheidung. Wenden Sie die folgenden Inhalte an, um Interessenten in Käufer zu verwandeln.

  • Veranstaltungen: Nutzen Sie Präsentationen und Workshops, um Ihre Arbeitsweise und erzielte Ergebnisse zu präsentieren.
  • Case Studies: Detaillierte Fallstudien, die den Erfolg eines Kunden beleuchten, sind sehr effektiv, um Zweifler in Käufer zu verwandeln.
  • Ergebnisse: Bringen Sie dokumentierte Beweise über die Erfolge Ihrer Kunden, die gleichzeitig auf die Bedürfnisse Ihrer Interessenten eingehen. Zum Beispiel mit detaillierten Referenzen, die einen Vorher-Nachher-Vergleich und die größten Veränderungen, die Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung bewirkt haben, beinhalten.

Welche Inhalte fehlen, mit denen Sie gute Erfahrung gemacht haben? Wie immer, verraten Sie es im Kommentar! 

Sandra Holze

8 Gründe, warum Sie einen Blog brauchen

Fragen Sie sich ob Sie einen Blog beginnen sollen? Die wichtigsten 8 Gründe, warum ein Blog Sinn macht, um Ihr Unternehmen oder Ihre Beratungsdienstleistung zu vermarkten, habe ich hier zusammen gefasst.

8 Gründe für einen Blog

  1. 70% der Deutschen suchen zuerst online nach Informationen bevor sie einen Kauf tätigen. Bei den 25-34-Jährigen sind es sogar 89%. (Quelle: Bitkom) Der durchschnittliche Kunde hat sich Informationen aus 10 verschiedenen Quellen angeschaut, bevor er eine Entscheidung trifft. (Quelle: Google research) Unternehmen, die online nicht gefunden werden, können von Kunden nicht in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
  2. Google hat seinen Suchalgorithmus aktualisiert und seit dem sind relevante Inhalte noch wichtiger geworden. Mit einer statischen Webseite, die Sie einmal hinstellen und nie wieder anfassen, werden Sie nicht gefunden.
  3. Blogs sind kostenlose Werbung: Wenn Sie über Themen und Probleme schreiben zu denen Ihre Zielgruppe googelt, werden Sie gefunden. Dann können Sie sich das Schalten von Google-Anzeigen sparen.
  4. Mit Ihrem Blog positionieren Sie sich als Experte. Wenn Sie in Ihren Blogartikeln kompetenten fachlichen Rat geben, wird das positiv Ihre Außenwahrnehmung beeinflussen. Kunden und Journalisten werden Sie als Experte innerhalb Ihrer Branche wahrnehmen. Neue Kunden werden von allein auf Sie zukommen, um mit Ihnen zu arbeiten. Ganz nebenbei kann es passieren, dass Journalisten Sie als Experte zitieren wollen. Sie bekommen also gratis PR-Leistung obendrauf, die wiederum Ihre Bekanntheit steigert.
  5. Mit einem Blog heben Sie sich vom Wettbewerb ab. Einerseits können Sie im Blog mit Ihrer Expertise glänzen. Dann kann Ihr Wettbewerber jedoch auch. Viel wichtiger ist, dass Sie im Blog Ihre Persönlichkeit zur Geltung bringen können. Das ist gerade im Beratungsgeschäft ein großer Vorteil, weil Kunden neben fachlicher Kompetenz die persönliche Neigung mit in ihre Entscheidung einbeziehen. Sie ziehen also nicht nur neue Kunden an, sondern solche mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht. Weil Sie beide auf gleicher Wellenlänge sind.
  6. Ein Blog verkürzt den Verkaufsprozess. Wenn Sie kontinuierlich guten Content liefern, werden potenzielle Kunden Ihre Inhalte über Wochen oder Monate verfolgen. Wenn sie dann soweit sind, von Ihnen zu kaufen, sind sie bereits von Ihrer Expertise überzeugt und mit Ihrer Person vertraut. Ihnen bleibt das sonst übliche Hin und Her vom ersten Angebot bis zum tatsächlichen Verkauf erspart.
  7. Sie planen eine Facebookseite oder andere Social Media Aktivitäten? Dann brauchen Sie Content, und zwar eigenen. Wenn Sie eigene, exzellente Inhalte in sozialen Netzwerken teilen, werden Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten weitaus größere Früchte ernten.
  8. Wenn Ihre Wettbewerber eine starke Online-Präsenz haben, müssen Sie sogar bloggen. Denn wenn Kunden bei ihrer Suche nur auf Ihre Wettbewerber stoßen und nicht auf Sie, geben Sie sämtliche potenzielle Kunden an Ihre Konkurrenz ab.
Ich hoffe, diese Liste von Gründen macht eindrücklich klar, dass Sie besser früher als später Ihren eigenen Blog einrichten. Wie das funktioniert, erfahren Sie in einem nächsten Beitrag.

 

Haben Sie bereits einen Blog? Dann teilen Sie doch mal Ihre Erfahrungen hier unten im Kommentar! 

(Foto: Flickr – Futureshape)

10 Tipps wie Sie perfekte Texte für Blog und Webseite schreiben

Sie haben sich alle Mühe gegeben Ihre Webseite zu erstellen oder schreiben regelmäßig Artikel für Ihren Blog. Trotzdem bekommen Sie nicht die Ergebnisse, die Sie sich erhofft haben. Das könnte daran liegen, dass niemand Ihre Texte liest. Wenn Sie so schreiben, wie Sie es in Schule, Studium und Beruf gelernt haben, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Leser verlieren.

Am Bildschirm lesen folgt eigenen Gesetzen

Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, Leser davon zu überzeugen, Ihre online Texte zu lesen.Denn am Bildschirm überfliegen wir die Texte, wir lesen quer und suchen nach Begriffen. Wir machen uns schnell einen Eindruck, aber lesen nicht von oben bis unten jedes Wort geduldig durch wie auf einer Buchseite.

10 Tipps für perfekte Online-Texte

Damit Ihre Texte dem Verhalten des Online-Lesers gerecht werden, müssen Sie die folgenden Punkte beachten:

1) Überschriften wecken Interesse

Sagen Sie in Ihren Überschriften worum es geht. Das ist für den Leser hilfreicher als kunstvolle Wortschöpfungen. Nutzen Sie Begriffe, mit denen Ihre Kunden nach Ihnen und Ihrem Angebot suchen. Das erhöht die Chance, dass Ihre Webseite oder Ihr Blogartikel in Google gefunden wird.

2) Klare Gliederung 

Gliedern Sie Ihren Text in kurze Absätze mit 3 bis 5 Zeilen. Führen Sie jeden Absatz mit einer Zwischenüberschrift ein. Das hilft Ihren Lesern beim Überfliegen an den wichtigen Stellen hängen zu bleiben.

3) Schreiben Sie ´mündlich` 

Wenn Sie so schreiben wie Sie sprechen, werden Ihre Texte viel leichter zu lesen sein. (Ähms und Umgangssprache dürfen Sie weglassen.) Denn im Mündlichen verwenden wir keine komplizierten Schachtelsätze. Schreiben Sie also einfache Hauptsätze. Oder noch einfacher ausgedrückt: Wenn Ihr Satz mehr als ein Komma hat und über 3 Zeilen geht, ist er zu lang. Denken Sie immer daran, je einfacher Ihre Formulierungen, umso schneller können Sie vom Leser aufgegriffen werden.

4) Deutsch schreiben

Auch wenn Sie meinen, dass Fachsprache und Fremdwörter Sie toller aussehen lassen – Ihre Leser werden Sie höchstwahrscheinlich nicht verstehen. Ein typisches Überbleibsel (Relikt) aus Unizeiten ist es, möglichst kompliziert und hochtrabend zu klingen. Fachjargon ist jedoch wirklich nur dann angebracht, wenn Sie für ein Fachpublikum schreiben. Und selbst dann, würde ich behaupten, kommen einfache Forumulierungen besser an. Beim schnellen Überfliegen (Scannen) eines Textes können wir viel besser deutsche Wörter aufnehmen als beispielsweise lateinische Begriffe oder den immer verbreiteteren Anglizismen.  Sagen Sie also wie in meinem Beispiel hier ´Überbleibsel` statt ´Relikt` und ´überfliegen` statt ´scannen`.

5) Kurz und auf den Punkt

Verwenden Sie kurze Absätze, kurze Sätze und kurze Worte. Die einfachsten Wörter sind immer die besten. Vermeiden Sie Wörter mit mehr als 5 Silben. Schreiben Sie in kurzen Hauptsätzen. Stellen Sie die wichtigsten Informationen an den Anfang des Absatzes und den Anfang des Satzes. Und wie Sie vielleicht bemerkt haben, schreibe ich Zahlen als Zahl und nicht Wörter. Galt im ´klassischen` Schreiben alle Zahlen bis 12 auszuschreiben, können Sie das in online Texten halten wie Sie wollen. Ich finde Zahlen lesen sich schneller als Wörter.

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. Mark Twain (gilt auch f. Online-Texte) – Hier klicken um zu tweeten

6) Verben statt Substantive

Vermeiden Sie zu viele Substantive – insbesondere Wörter mit den Endungen -ung, -ion und -ismus. Für jedes dieser Wörter gibt es auch ein Verb. Halten Sie’s wie die Werber, denn die sagen: „Verben werben“.

7) Seien Sie persönlich

Sprechen Sie Ihre Leser, Interessenten und Kunden persönlich an. Nutzen Sie die direkte Ansprache und vermeiden Sie das unpersönliche „man“.  Verzichten Sie auf Passivkonstruktionen, wie „Bei mir bekommt man eine Beratung zu allen Versicherungsleistungen aus einer Hand”. Sagen Sie lieber: „Ich berate Sie zu allen Fragen rund um Ihre Versicherungen“.

8) Malen Sie Bilder aus Worten

Liegt Ihr Hotel inmitten grüner Wiesen, die im Sommer von tausenden bunten Wildblumen übersät sind? Dann sagen Sie das. Je lebhafter und bunter Ihr Text wird, umso besser bleiben Ihre Informationen hängen. Weil Sie im Leser Gefühle und schöne Erinnerungen wecken.

9) Suchbegriffe nutzen 

Sie sollten wissen, mit welchen Wörtern Ihre Gäste suchen, um Sie online zu finden. Verwenden Sie diese Suchwörter in der Überschrift, in Unterüberschriften und ab und zu im Fließtext. Denn nur so können Suchmaschinen Ihren Text anzeigen, wenn nach Ihren Begriffen gesucht wird.

10) Links

Online Texte leben von Links. Denn sie geben uns weiterführende Informationen, Beispiele oder verweisen auf Quellen. Verweisen Sie in Ihren Bogartikeln auf andere Blogartikel zum Thema. Das können eigene sein oder fremde. Verlinken Sie Seiten auf Ihrer Webseite, die miteinander in Bezug stehen. Damit erleichtern Sie Ihren Lesern die Entscheidung, wo Sie als nächstes klicken sollen.

Was fällt Ihnen beim Schreiben besonders schwer, oder haben Sie einen weiteren Tipp? Sagen Sie’s im Kommentar hier unten!

Kostenlos Bilder für Blog finden

Blogs sollen Spaß machen und leicht zu lesen sein. Deshalb sollten Sie jeden Ihrer Blogartikel mit einem Foto aufpeppen.

 

Fotos in Blogartikeln haben gleich mehrere Vorteile

  1. Fotos, Bilder und Grafiken lockern Ihren Blog visuell auf und helfen dabei, Ihrem Blog Persönlichkeit einzuhauchen.
  2. Sie bewegen Ihre Leser dazu, weiter zu lesen. Denn sie treffen in Bruchteilen die Entscheidung weiterzulesen oder nicht.  Eine Einleitung mit Foto und verkürzter Zeilenlänge (so wie hier) hilft dabei.
  3. Wenn Sie das Foto als Artikelbild festlegen, wird es auch angezeigt, wenn Sie Ihren Blogartikel in Facebook oder Xing verlinken.

 

Quellen für kostenlose Blog-Bilder

Sie dürfen nur Fotos und Grafiken verwenden, die vom Urheber ausdrücklich zur Weiterverbreitung zugelassen wurden. Hier finden Sie genau solche:

Flickr

Flickr ist eine Foto-Community. Hier finden Sie tausende Bilder, die Sie kostenlos auf Ihrem Blog nutzen können.

So suchen Sie auf Flickr nach Bildern:

Suchen Sie mit der erweiterten Suche. Lassen Sie sich nur Fotos mit einer Creative Commons Lizenz, die zur kommerziellen Nutzung freigegeben sind, anzeigen.

 

Bedingung für die Nutzung ist, dass Sie den Urheber namentlich nennen. Das können Sie entweder in der Bildbeschreibung tun, oder irgendwo im Text Ihres Artikels.

Photo Pin

Photo Pin ist eine Bildsuchmaschine, auf der Sie nach lizensfreien Fotos zur kommerziellen und nicht-kommerziellen Nutzung suchen können. Hierfür werden auch Fotos auf Flickr durchsucht. Die Suche ist einfacher und übersichtlicher als auf Flickr. Zu beachten ist, dass Sie mehr Ergebnisse erhalten, wenn Sie Ihre Suchbegriffe auf Englisch eingeben, da die Mehrzahl der Nutzer aus dem englischsprachigen Raum kommt.

 

Ihre Kamera

Ihr Handy haben Sie immer dabei. Gewöhnen Sie sich an, oft zu fotografieren und eigene Bilder zu nutzen. Dadurch bekommt Ihr Blog seine ganz persönliche Note.

(Foto: Flickr yellowcloud)

Wo finden Sie Ihre Fotos? Welche Bildsprache sprechen Sie? Verraten Sie’s uns im Kommentar!

 

Blog-Themen: Wie Sie nie wieder fragen ´Worüber soll ich nur bloggen?`

Sie wissen bereits, dass ein Blog im Zentrum Ihrer Social Media Strategie stehen sollte. Sie möchten anfangen zu bloggen. Allerdings fällt Ihnen partout nicht ein, worüber Sie wöchentlich schreiben sollen? Damit stehen Sie nicht allein da. Das ist DIE eine Hürde, die viele Unternehmer vom Bloggen abhält.

Wie regelmäßiges Bloggen ein Kinderspiel wird

Damit Sie Ergebnisse erzielen, müssen Sie Ihren Blog regelmäßig mit neuen Inhalten füttern. Nun können Sie sich wöchentlich oder zweiwöchentlich den Kopf zerbrechen, worüber Sie schreiben wollen. Wenn Sie jedoch ziel- und planlos ans Bloggen herangehen, wird es schnell zur frustrierenden und zeitfressenden Pflichtübung, die Sie früher oder später aufgeben werden. Wissen Sie jedoch schon vorher, welches Thema heute ansteht, schreiben Sie Ihren Artikel flüssig in einer Stunde herunter. Mit den folgenden Tipps haben Sie bis zu einem Jahr lang Ruhe vor der quälenden Frage, worüber Sie heute bloggen sollen.

´Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.` Samuel Johnson (Große Blogs auch – @sandraholze) Hier klicken, um zu tweeten

Anleitung zum Planen Ihrer Blog-Themen

Eine Themenliste ist die Lösung des Problems. Sie müssen nur 52 Themen finden und haben bereits ein ganzes Jahr im Voraus geplant – wenn wir davon ausgehen, dass Sie einmal wöchentlich bloggen. 52 Themen klingt vielleicht viel, aber mit den nachfolgenden Brainstorming-Tipps haben Sie Ihre Liste in nullkommanichts erstellt.

Zielgruppen-Interessen: Erstellen Sie eine ausführliche Liste der Interessen, Probleme und Sorgen Ihrer Kunden oder idealen Kunden.

  • Denken Sie zuerst an nahe liegende Themen in Bezug auf Ihr Angebot. Wenn Sie Tierheilpraktikerin sind, ist das die Homöopathie.
  • Erweitern Sie die den Kreis auf verwandte Themen, die Ihre Zielgruppe auch interessieren könnten. In unserem Beispiel könnten das sein: gesunde Ernährung von Haustieren, Verhaltenstherapie, Hund im Urlaub oder Impfungen.
  • Denken Sie dann an entfernte Themen: Tierbesitzer interessieren sich bestimmt auch für politische Themen rund ums Tier, wie den Hundeführerschein, die Lage in Tierheimen usw.
  • Erweitern Sie Ihre Liste mit Antworten auf Fragen, die Ihnen regelmäßig von Kunden gestellt werden und Einwände, die Sie besonders oft zu hören bekommen (z.B. Wie muss ich die Globuli einnehmen? Funktioniert die Homöopathie überhaupt? Darf mein Hund XYZ während der Behandlung?)

Ich bin mir sicher, dass Sie mit den obigen Punkten schnell auf 50 Themen kommen.

Hier finden Sie ein Arbeitsblatt zum Ermitteln von Blog-Themen.

Nächste Schritte

Als nächstes packen Sie diese in einen Kalender und ordnen jedem Blogging-Tag, z.B. jeden Montag, ein Thema zu. Sollte Ihre Branche von saisonalen Themen, wie Ferien, Wetter, Krankheiten usw. bestimmt sein, können Sie diese hier mit einplanen.

Haben Sie schon einen Blog? Dann schreiben Sie doch mal im Kommentar wie es läuft und packen Sie den Link zu Ihrem Blog mit rein.

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Der Grund warum niemand Ihre Blog Posts liest

Sie planen zu bloggen und fragen sich, worüber Sie schreiben sollen. Ihre Facebookseite gammelt vor sich hin, weil Sie nicht wissen, welche Themen Ihre Zielgruppe vom Hocker reißt. Oder Sie posten fleißig Inhalte, aber niemand scheint sich dafür zu interessieren, denn Kommentare bleiben aus. Wie Sie Inhalte erstellen, die Ihre Blog-Leser begeistern und neue Leser anziehen, weil sie in sozialen Netzwerken geteilt und kommentiert werden, erfahren Sie hier.

Ihr Leser steht im Mittelpunkt

In Social Media dreht sich alles um den Leser oder Kunden. Sie brauchen also eine glasklare Vorstellung davon, mit wem Sie reden und wen Sie erreichen möchten. Die herkömmliche Methode, eine vage Zielgruppenbeschreibung zur Grundlage zu nehmen, funktioniert nicht wirklich gut. Weiblich, zwischen 20 und 30, in einer deutschen Großstadt lebend und mit einem mittleren Einkommen zündet nicht wirklich ein klares Bild einer Person.

Methode für ein glasklares Zielgruppenprofil

Ein genaues und detailliertes Profil der Person zu erhalten, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen soll, ist gar nicht schwer. Überlegen Sie zuerst, ob Sie hierfür Ihre schon bestehende Kundschaft heranziehen wollen oder Ihre ideale Zielgruppe, die Sie heute vielleicht noch nicht erreichen. Der Trick ist, sich eine und NUR eine Person stellvertretend für Ihre Zielgruppe heraus zu suchen. Von dieser Person erstellen Sie einen Steckbrief. Wie das geht, erfahren Sie jetzt.

Marketing Persona verwandeln langweilige Inhalte in Killer-Content Klicken für Tweet

Marketing Persona – Schritt für Schritt-Anleitung

Dieser Steckbrief wird auch Marketing Persona genannt und hat den großen Vorteil, dass Sie immer eine bestimmte Person vor Augen haben, wenn Sie Ihre Inhalte erstellen. So werden Ihre Inhalte sehr viel fokussierter und relevanter. Denn das Bild einer Person vor Augen zu haben, ist für die meisten von uns hilfreicher, als die vage Beschreibung einer Gruppe von Leuten.

  1. Beschreiben Sie zuerst, was Sie verkaufen. Was genau bekommt Ihr Kunde von Ihnen?
  2. Welches Problem löst Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Warum wird es gekauft? Was verändert sich für Ihre Kunden, nachdem sie Ihr Produkt oder Dienstleistung genutzt haben?
  3. Demographische Angaben: Hier müssen Sie vielleicht teilweise raten. Das ist ok für den Anfang. Denken Sie immer an Ihren idealen Kunden. Sie müssen hier nicht alle Kunden unterbringen.
  4. Als nächstes erstellen Sie den Steckbrief eines idealen Kunden. Der steht stellvertretend für Ihre Kundschaft oder ideale Kundschaft. Beschreiben Sie die Person so genau wie möglich.
  5. Fügen Sie ein Foto Ihres idealen Kunden hinzu. Hängen Sie das Profil in Sichtweite auf, um es immer vor Augen zu haben, wenn Sie Ihre Social Media Inhalte schreiben.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, können Sie sich für die Schritte 1-5 hier zwei Arbeitsblätter herunterladen.

 

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