6 Dinge, die ich beim Blog starten über mich und Marketing gelernt habe (plus Webinar)

blog startenWillst du einen erfolgreichen Blog starten, wirst du dir früher oder später die Frage stellen:

Warum sind manche Menschen nach relativ kurzer Zeit so erfolgreich und so bekannt, dass sie in aller Munde sind?

Vor 2 Jahren habe ich mir diese Frage gestellt. Zu der Zeit hatte ich bereits seit 2 Jahren gebloggt, einen regelmäßigen Newsletter verschickt und war auf Facebook, Twitter und Xing aktiv.

Trotz all meiner Mühe hatte ich das Gefühl mit angezogener Handbremse Vollgas zu geben. Mein Unternehmen lief irgendwie, aber mehr als 60% meiner Kunden kamen über den Blog nicht zustande und das war mir einfach nicht genug. Beim Blog erstellen 2011 war mein Ziel, all meine Kunden über den Blog zu generieren bzw. über Empfehlungen, damit ich komplett ortsunabhängig arbeiten kann. (Ich wandere gern und das geht in Berlin nicht so gut.)

Was also lief schief mit meinem Marketing?

blog starten

Der Hund freut sich über so viel „Nachdenken“, sprich Wandern.

Der Groschen fiel beim Wandern. (In Bewegung kann ich am Besten denken und zu der Zeit habe ich in San Sebastian gewohnt, wo es wunderbar anstrengende Pfade entlang der Steilküste gibt.)

Die Antwort: Marketing.

Der alles entscheidende Unterschied ist Marketing. Ich wusste zu der Zeit, dass ich fachlich gut bin und mindestens genauso gut, wie manch andere in meiner Branche. Der einzige Unterschied war die Intensität unseres Marketings.

Ich hatte einfach Angst, meine Sichtbarkeit zu erhöhen und ich hatte meine Stimme noch nicht gefunden. Mein Blog zog zwar schon tolle Leser an, die zu Kunden wurden. Aber es waren noch nicht so viele, wie ich mir gewünscht hatte und nicht immer die Kunden, die ich gern wollte.

6 Einsichten beim Blog starten

Also habe ich noch mal genau geprüft, was mit meinem Blog nicht gut lief, bzw. was ich beim Blog starten falsch gemacht habe. Dabei entstand diese Liste mit Regeln oder To-Dos, an die ich mich seitdem halte.

blog starten tipps

Das Leser-Profil schärfen

Eine Sache, die ich beim Blog starten schon getan hatte, war meinen Blog-Leser haarscharf zu definieren. Allerdings hat sich mein Unternehmen seit Start verändert und so auch meine Wunschkunden. Mein Leser-Profil war einfach veraltet und passte nicht mehr zu meinen neuen Zielen. Ich sprach immer noch Unternehmen an, obwohl ich mit Einzelkämpfern und Selbstständigen arbeiten wollte.

Der eigenen Stimme Raum geben

Im Marketing und vor allem im Social Media Marketing wird immer von Authentizität gesprochen. Das hatte ich zwar kapiert aber scheinbar nicht verinnerlicht. Kleine Dinge, wie die Ausdrucksweise oder das Einbringen persönlicher Geschichten können einen riesigen Unterschied ausmachen. Beim Blog starten dachte ich, wenn ich sieze und meine Person außen vor lasse, komme ich professioneller rüber.

Wettbewerber ignorieren

Ein weiterer Fehler, der meinen Erfolg ausgebremst hat: Ich habe mich viel zu sehr mit anderen verglichen. Dabei passieren 2 Dinge: Der Erfolg der anderen demotiviert oder man beginnt, deren Stimme und Inhalte zu kopieren, bewusst oder unbewusst. Geholfen hat mir, mich nicht mehr zu vergleichen und mich gar nicht mehr darum zu kümmern, was meine Wettbewerber machen und tun. Ich teile gern wirklich gute Artikel anderer Blogger, aber heute nehme ich es sportlich und lass mich von deren Inhalte zu besseren Texten anspornen.

Angst vor Kritik ablegen

Leichter gesagt als getan. Ein ganz häufiger Grund, weshalb viele meiner Leser noch nicht bloggen, ist die Angst zu nerven, nicht gut genug zu sein, oder Leuten etwas anzudrehen. Mir ging es früher auch so. Bis ich mal ausgewertet habe, wie oft ich kritisiert wurde. Ergebnis: Null, zero, nada Kritik. Heute bin ich selbstbewusster. Wer meine Emails doof findet, kann sich abmelden, wer meinen Blog nicht mag, muss ihn nicht lesen und wem meine Kurse nicht gefallen, kann sein Geld zurück verlangen. Die Angst kritisiert zu werden ist in unseren Köpfen und hat keine reale Basis.

Mehr Vermarkten als Schreiben

Beim Blog starten dachte ich 80% der Zeit geht ins Schreiben und 20% ins Teilen in sozialen Netzwerken. Heute weiß ich, mit dem Teilen meiner Artikel ist es nicht getan. 50% meines Aufwandes geht in das Schreiben von Gastartikeln, die Teilnahme an Blog-Paraden und das Schalten von Facebook-Anzeigen für einzelne Artikel. Schau selbst und du wirst sehen: Leute, die erfolgreiche Blogs starten, sind im Vermarkten ihrer Blogs erste Klasse.

Schlaue Blogger planen mehr Zeit für das Vermarkten ihrer Inhalte als für das Erstellen ein. Klick für Tweet

Mehr Gratis-Angebote

Eine weitere Taktik hat mir sehr geholfen. Eben Pagan nennt es move the free line – verschiebe die Grenze zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Inhalten. Ich habe einfach noch mehr unglaublich gute Inhalte frei raus an meine Leser gegeben. Dazu gehören Webinare, in denen ich keine Online-Kurse oder ähnliches verkauft habe, Checklisten und sogar ein 21-Tage-Email-Marketing-Kurs, für den ich locker Geld hätte verlangen können. Ergebnis sind viele neue Kontakte, die zu treuen Blog-Lesern werden.

Ergebnis

So konnte ich allein im letzten Jahr meine Newsletterliste von kläglichen 100 auf 2100 Abonnenten vergrößern. Jetzt gewinne ich 80% meiner Neukunden über meinen Blog und Email-Newsletter. Und habe meinen Umsatz dadurch in den letzten beiden Jahren jeweils um 50% gesteigert. Kein schlechter Schnitt, wie ich finde.

Webinar: Die 10 Schritte, um einen erfolgreichen Blog zu starten

Wenn es dir auch reicht, dass alle Welt von deinem Wettbewerber spricht, der nicht besser als du ist aber bekannter, dann änder das! Um deine Bekanntheit aufzubauen und deine Stimme zu teilen, ist nichts besser geeignet als ein eigener Blog.

Im Webinar zeige ich dir deinen Weg zu einem erfolgreichen Blog.

blog starten tipps

In 60 Minuten mit mir lernst du,

  • warum du auch in der voller werdenden Blog-Welt deinen eigenen Blog starten solltest
  • wie du dein Thema findest, auch wenn “schon über alles geschrieben wurde”
  • was einen guten Blog noch besser macht
  • welcher einfache Trick dir dabei hilft, viele potenzielle Kunden anzuziehen
  • wie du es schaffst, regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen und am Ball zu bleiben

Außerdem haben wir am Ende Zeit für all deine Fragen zum Bloggen. Klicke hier, um deinen Platz zu sichern

Blog-Formel für mehr Umsatz

sandra photo largeWas haben die Unternehmer Heike Eberle, Matthias Schultze und Volker Geyer gemeinsam? Sie gewinnen äußerst erfolgreich Kunden online und erzielen beachtlichen Umsatz als Folge. Wie? Mit einem Blog als Herzstück und zielgerichteten Aktivitäten in sozialen Netzwerken.

Erinnert dich dein Online-Marketing eher an ein stillgelegtes Werk als an eine gut geölte Maschine?

Deine Webseite wird nicht oder nur von einer Handvoll Leute gefunden. Deshalb schaltest du Google Anzeigen, aber das geht ins Geld. Jedes Mal wenn du die Schaltung stoppst, verebbt leider auch der Besucherstrom. Vielleicht hast du mit viel Elan eine Facebook-Seite begonnen, aber das soziale Netzwerk schickt dir keine neuen Kunden. Eventuell hast du schon einen Blog installiert, bist dir aber nicht sicher, worüber du schreiben sollst. Sprich, dein Online-Marketing funktioniert nicht so, wie es soll.

Deine Welt könnte jedoch auch so aussehen.

Du wirst von kaufwilligen Personen kontaktiert, die bereits so überzeugt von dir und deinem Angebot sind, dass du dir dein ausführliches Verkaufsgespräch sparen kannst (zum Glück, das hast du sowieso gehasst). Weil deine Interessenten dir schon eine Weile im Blog und auf Facebook folgen, wissen sie bereits, dass du der Richtige bist, um deren Problem zu lösen. So werden aus scheinbar wildfremden Personen mit schöner Regelmäßigkeit neue Kunden. Journalisten kontaktieren dich für Interviews und Zitate und du erhälst regelmäßig Anfragen für Kooperationen und Vorträge, weil man dich als führenden Experten zu deinem Thema wahrnimmt.

Wenn das die Vision für dein Unternehmen ist, lies weiter!

Dein Online-Marketing-Kick

Investiere 5 Wochen in deinen Blog. Mach aus deinem Blog deinen besten Verkäufer und sorge dafür, dass dein Online-Marketing so aussieht, wie es dein Unternehmen verdient hat!

In meinem 5 Wochen-Intensiv-Training Blog-Formel 

  • optimiere deinen Blog für die Kundenakquise
  • schärfe deine Positionierung, damit du die richtigen Kunden anziehst
  • schreibe Texte, die Vertrauen aufbauen und Interesse wecken
  • wende die wichtigsten SEO-Regeln an, um besser in Google gefunden zu werden
  • nutze Schreibtechniken und Textvorlagen, um schmerzfrei und schnell Texte zu schreiben
  • lerne, wie du aus Lesern Kunden machen
  • erhalte die 4 wichtigsten Taktiken, um schnell neue Leser zu gewinnen.

Die Anmeldung für die Blog-Formel läuft JETZT. Am 7. Juli schließen die Türen. KLICKE HIER FÜR MEHR INFOS

 

Erfolgreich-Bloggen-Webinar: Jetzt anmelden

SandraHolze KopieWenn Sie mir schon eine Weile folgen, hören Sie meinen Lobgesang auf den Blog nicht das erste Mal. Mit gutem Grund. Die Vorteile eines Blogs sind einfach zu schwerwiegend.

Egal, ob Sie ein selbstständiger Dienstleister sind oder ein Unternehmen, welches Produkte verkauft – ein Blog ist das perfekte Marketinginstrument, um online neue Kunden zu gewinnen. Hier sind die 7 wichtigsten Gründe, die für einen Blog in Ihrem Marketingmix sprechen.

  1. 70% der Deutschen suchen zuerst online nach Informationen bevor sie einen Kauf tätigen (Quelle: Bitkom). Wenn Sie online nicht gefunden werden, kommen Sie logischweise nicht in die engere Wahl.
  2. Wenn Sie zu Fragen bloggen, zu denen Ihre Zielgruppe googelt, werden Sie gefunden. Und zwar von Personen, die ein konkretes Interesse an Ihrem Thema haben.
  3. Drei bis fünf Blog-Artikel können ausreichen, die Anzahl Ihrer Kundenanfragen zu verdoppeln (Quelle: Hubspot).
  4. Mit kompetenten Blog-Inhalten bauen Sie Ihren Expertenstatus auf. Neue Kunden werden von allein auf Sie zukommen, um mit Ihnen zu arbeiten. Ganz nebenbei kann es passieren, dass Journalisten Sie als Experte zitieren wollen.
  5. Mit einem Blog heben Sie sich vom Wettbewerb ab, weil Sie Ihre Persönlichkeit zur Geltung bringen können. Das ist gerade bei Beratern, Coaches und Dienstleistern ein großer Vorteil, weil Kunden neben fachlicher Kompetenz die persönliche Neigung mit in ihre Kaufentscheidung einbeziehen.
  6. Wenn Ihre Wettbewerber online stark präsent sind, haben Sie kaum eine Wahl. Wenn potenzielle Kunden bei ihrer Suche nur auf Ihre Wettbewerber stoßen, geben Sie sämtliche Interessenten an Ihre Konkurrenz ab.
  7. Für Ihren Blog müssen Sie Content erstellen. Für Ihre sozialen Netzwerke brauchen Sie Content, und zwar eigenen Content, der Leute zurück auf Ihre Webseite holt. Ihre Blog-Artikel und Videos sind dafür bestens geeignet.

Erfolgreich Bloggen Webinar: Die Grundlagen

Fehlen Ihnen das nötige Wissen und die Zeit, sich dieses anzueignen, um einen eigenen Blog zu beginnen?

Blog-Formel schafft Abhilfe. Blog-Formel ist ein Online-Intensiv-Kurs, mit dem Sie in 5 Wochen einen professionellen Blog erstellen und online Kunden gewinnen.

Die ersten 4 Schritte der Blog-Formel gebe ich Ihnen frei Haus in meinem GRATIS Online-Seminar. Sie erhalten hochwertige Informationen und müssen absolut nichts kaufen! 

Wenn Sie auch endlich online neue Kunden gewinnen wollen, melden Sie sich jetzt an. Hier klicken für kostenlose Anmeldung.

Nach dem „Erfolgreich bloggen Webinar“ wissen Sie,

  • wie ich in 12 Monaten 60% meiner Neukunden über meinen Blog gewinnen konnte
  • wie ein perfekter WordPress-Blog aufgebaut ist und was einen guten Domain-Namen ausmacht
  • wie Sie sich und Ihren Blog positionieren, um sich erfolgreich von Wettbewerbern abzuheben
  • mit welchem einfachen Trick Ihr Blog genau die Personen anzieht, die Sie gern als Kunden hätten

Es bleibt genügend Zeit für Ihre Fragen, die ich am Ende des Seminars beantworte.

Hier geht’s zur Anmeldung

3 Gründe, warum du nicht bloggst und wie du diese beseitigst

Als ich meine Blog-Leser und Newsletter-Empfänger nach den Dingen gefragt habe, die sie vom Bloggen abhalten, kamen folgende Antworten.

gruendenichtzubloggen

Von 30 Leuten gaben mehr als die Hälfte an, nicht zu wissen, wie sie Bloggen in ihren Alltag integrieren sollen. Verständlich, wo die meisten Unternehmer bereits unglaublich viel zu tun haben. Richtig?

Warum mangelnde Zeit eine Ausrede ist

Zu wenig Zeit ist nicht der Grund, weshalb viele Unternehmer nicht bloggen. Vielen Unternehmern ist einfach noch nicht klar, was ein Blog für ihr Unternehmen tun kann. Sie sehen das Zeitinvestment, aber nicht die möglichen Ergebnisse. Darüber, was ein Blog für dein Unternehmen tun kann, habe ich schon geschrieben.

Wenn mangelnde Zeit auch deine Ausrede Nr. 1 ist, siehst du den Blog zu isoliert. Du siehst den Aufwand, aber hast du schon mal bedacht, was der Blog für dein Marketing tut?

Was ein Blog für dich tun kann

Blog-Inhalte sind Grundlage, um überhaupt in Google gefunden zu werden. Du kannst gern versuchen, deine statische Webseite von einem Profi optimieren zu lassen, aber damit wirst du nicht punkten. Blog-Artikel zu „Long-tail Suchbegriffen“ (Keyword-Phrasen mit weniger Suchvolumen und deshalb auch weniger Wettbewerb) schicken dauerhaft neue Besucher auf deine Seite. Beispiel: Statt deine Webseite als Video-Coach für „Video“ zu optimieren, ein Keyword mit über 1 Mio. monatlichem Suchvolumen, für welches du nie auf Seite 1 bei Google landest, kannst du Blog-Artikel schreiben zu Keywörtern wie „Video verkleinern“ mit 1900 monatlichen Suchanfragen.

Blog-Inhalte bieten Stoff für Social-Media-Beiträge. Link-Beiträge mit Blog-Artikeln sind oft die einzigen Inhalte, die Leute zurück auf die Webseite schicken. Immer nur fremde Inhalte zu teilen, oder schöne Fotos oder Zitate hält zwar die Interaktion hoch, aber bringt dir keine Webseitenbesucher. Und die brauchst du schließlich, wenn du neue Kunden gewinnen willst.

Blog-Inhalte kannst du in deinen Newslettern teilen. So schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, denn wahrscheinlich hast du auch zum Verfassen eines regelmäßigen Email-Newsletters keine Zeit, richtig? Warum du unbedingt einen Email-Newsletter starten solltest, hast du hoffentlich schon gelesen.

3 Gründe, warum du nicht bloggst und wie du diese beseitigst

1) Wer sind meine Leser

Viele Leute fangen an zu bloggen, ohne zu wissen, für wen sie schreiben. Wenn du kein Bild der Person vor Augen hast, für die du schreibst, werden deine Inhalte beliebig. Und das passiert auf vielen Blogs, denn im Zweifelsfall schreibt man für eine große Gruppe, wie z.B. alle Selbstständigen. „Alle Selbstständigen“ sind jedoch nicht gleich und so fühlt sich zum Schluss niemand so richtig angesprochen.

Für wen du schreiben sollst? Ganz einfach, für die Person, die du gern zum Kunden hättest.

Es ist erstaunlich, wie wenige Unternehmen ihre Kunden genau benennen können. Ein Kunde von mir hat als Zielgruppe „Unternehmen bis 50 Mitarbeiter aus allen Branchen“ angegeben. Das ist für eine Blog-Zielgruppe viel zu groß gefasst. Nach sorgfältiger Analyse hatten wir 2 Kundengruppen identifiziert, die mit dem Blog angesprochen werden sollen: Geschäftsführer in Unternehmen mit 25-50 Angestellten. Seine Herausforderung: Dem Unternehmen fehlen die nötigen kaufmännischen Systeme, um zu wachsen. Gruppe 2 sind Geschäftsführer kleiner GmbHs mit 2-3 Angestellten, die großartig in ihren Jobs sind, aber keinerlei kaufmännisches Wissen mitbringen, um ihr kleines Unternehmen am Leben zu halten. Nachdem wir diese Gruppen identifiziert hatten, konnten wir sehr genau bestimmen, welche Fragen und Herausforderungen diese beiden Gruppen haben.

  • Identifiziere ein bis zwei ideale Kunden und erstelle ein Profil, in dem du die Person mit ihren Problemen, Fragen, Hürden, demographischen Daten und Interessen so genau wie möglich beschreibst. Du willst diese Person genau kennenlernen.
  • Beim Recherchieren und Schreiben stelle dir einfach deinen Wunschkunden vor. Damit werden deine Inhalte ansprechender, treffender und hilfreicher.

2) Was interessiert meine Leser

Wer sich die Frage stellt „Was wollen meine Leser hören?“ der hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wenn ich mein Wunschkunden-Profil erstellt habe, dann weiß ich, welche Fragen er hat und welche Probleme er gern lösen möchte. Ein guter Startpunkt sind die häufigsten Fragen existierender Kunden. Wenn du diese sammelst, hast du deine ersten Blog-Artikel bereits zusammen. Wen du ganz neu beginnst und noch keine Kunden hast, musst du recherchieren.

Fange an, indem du Personen, die du gern als Kunden hättest, zu interviewen, um deren Herausforderungen besser zu verstehen. Diese Übung solltest du ohnehin tun, bevor du ein Business startest. Weitere gute Quellen sind:

3) Wie möchte ich mich präsentieren

Die eigene Positionierung ist für viele ein schwieriges Thema. Denn gerade als Dienstleister ist die Positionierung Ausdruck unserer Persönlichkeit und viele von uns wollen alles – nur nicht persönlich werden. Was, wenn ich bei Leuten anecke? Auch wenn wir hören, dass wir nicht allen gefallen müssen, um erfolgreich im Business zu sein, wollen wir es doch allen Recht machen. Das ist gerade bei Frauen ein großes Thema. Hinzu kommt das Risiko sich festzulegen. Was passiert, wenn ich mich in einem halben Jahr umentscheide? Bin ich für immer gebunden an meine Positionierung?

  • Starte mit einer thematischen Positionierung. Schaue dir hierfür an, worüber andere Blogs in deiner Nische berichten. Gibt es vielleicht Themenlücken, die du besetzen kannst? Über die Google-Blogsuche findest du Blogs.
  • Sei du selbst. Wähle ein Design, dass zu dir passt und eine Sprache, die sich für dich natürlich anfühlt. So wirst du Leser anziehen, die ähnlich ticken.

 

Wenn du es schaffst, diese 3 Gründe, die das Bloggen zu Beginn schwer machen, aus dem Weg zu räumen, bist du auf dem besten Wege zu deinem Blog! Und je besser du dich vorbereitest, um so flinker geht dir später das Bloggen von der Hand.

Du willst weitere Tipps, wie du deinen Blog erfolgreich auf den Weg bringst? Dann melde dich zu meinem Webinar an!

BLOG-WEBINAR

Verkaufen im Blog – 4 Tipps, wie du es richtig machst

verkaufen im blogDeinen Blog hast du eingerichtet, weil du gehört hast (vielleicht sogar von mir), dass du damit neue Kunden gewinnen kannst. Demzufolge ist es auch ok, im Blog zu verkaufen, richtig?

Falsch. Es gibt richtig und falsch beim Verkaufen im Blog.

Wenn du nur auf den schnellen Verkauf aus bist, werden das deine Leser riechen. So baust du dir kein Vertrauen auf, denn deine Leser werden bei allem was du schreibst, denken: Der/die will mir nur wieder was andrehen.

Wenn du nur für Google bloggst, weil du unbedingt auf Seite 1 willst, werden das deine Leser ebenfalls merken. Denn dann werden deine Texte wahrscheinlich von komischen Formulieren strotzen – du musst schließlich die Keywörter irgendwie unterbringen.

Natürlich kannst und sollst du im Blog auf dein Angebot aufmerksam machen und Leser in deinen Verkaufsprozess überführen. Es kommt nur darauf an, wie du das anstellst und wo.

1) Verkaufe ganz gezielt

Derek Halpern von SocialTriggers.com sagt:  „I’m not going to sell often, but when I do, I’m going to sell hard. And it’s not just in the best interest for me and my business, it’s going to be in the best interest for my ideal customers.“

Was er damit meint, ist folgendes. Er veröffentlicht über Wochen, ja Monate nur allerbeste Inhalte in Form von Artikel, Videos und Podcasts im Blog. Wenn er jedoch seinen nächsten Online-Kurs herausgibt, macht er die Ankündigung dafür im Blog. Und zwar nicht einfach nur als kurze Meldung, sondern in mehreren ausführlichen Artikeln, die alle Gründe aufführen, warum seine Leser diesen Kurs buchen sollten. Zusätzlich verschickt er 2 bis 3 ausführliche Emails an seine Newsletter-Empfänger. Sprich, wenn man ihm folgt, kommt man an seiner Verkaufsbotschaft nicht vorbei.

Was bedeutet das für dich?

Die allermeiste Zeit solltest du dich darauf konzentrieren, deine Leser zu unterrichten, inspirieren oder unterhalten, je nachdem, welchem Business du nachgehst. Deine Verkaufsnachrichten solltest du punktuell einsetzen.

2) Gib mehr als du nimmst

Die Motivation für deinen Blog sollte sein, deinen Lesern tatsächlich zu helfen. Unterrichte deine Leser mit wirklich erstklassigen Informationen und hilf dabei, deren Probleme zu lösen. Wenn deine Leser dank deiner Informationen ein Problem lösen konnten oder inspiriert wurden etwas anders, besser oder schöner zu machen, dann entsteht Vertrauen und dann werden die irgendwann von ganz allein kaufen wollen.

Ich höre ganz oft, dass mir Leute schon über Wochen folgen und meinen Blog lesen bevor sie sich entscheiden, mich für eine Beratung zu buchen.

Erst wenn das Vertrauen zu deinen Lesern aufgebaut ist, kannst du auch verkaufen. Aber das sollte im Verhältnis wesentlich seltener passieren, als das Teilen guter Inhalte. Dasselbe gilt übrigens für dein Content-Marketing im Allgemeinen, sei es im Blog, Newsletter oder auf Facebook.

Was bedeutet das für dich?

Finde heraus, mit welchen Problemen deine Wunschkunden sich herumschlagen und notiere die häufigsten Fragen deiner Kunden. Gib im Blog Lösungsvorschläge und Antworten auf die häufigsten Fragen.

3) Verkaufe ohne zu Verkaufen

Verkaufe indirekt, in dem du deinen Lesern zeigst, wie du arbeitest. Du könntest zum Beispiel in Fallstudien Ergebnisse deiner Arbeit aufzeigen oder zufriedene Kunden zu Wort kommen lassen.

Außerdem könntest du subtile Formulierungen nutzen, mit denen du klarmachst, dass du als Berater, Coach oder Dienstleister zu haben bist, z.B. „Neulich kam ein Beratungskunde mit folgender Frage zu mir. Da ich diese Frage häufig gestellt bekomme, möchte ich sie heute im Blog beantworten.“ Oder: „Wir haben für Sie die best funktionierenden Email-Newsletter-Betreffzeilen analysiert. Grundlage dafür waren die 20 meist gelesenen Emails, die wir für unsere Kunden im letzten Jahr erstellt haben… “

Was bedeutet das für dich?

Wie kannst du indirekt auf deine Arbeit aufmerksam machen? Welche Ergebnisse deiner Arbeit kannst du im Blog teilen? Erstelle in regelmäßigen Abständen Blog-Artikel, die deine Arbeit zeigen.
Überleg dir Formulierungen, die du in deine Artikel einfließen lassen kannst.

4) Nutze die richtigen Flächen

Verkaufshinweise und -botschaften nerven und gehören nicht in die Blog-Artikel. Nutze dafür die Autoren-Box, die unter deinen Blog-Artikeln erscheint. Hier kannst du auf deine Produkt- oder Angebotsseite hinweisen und wie man mit dir arbeiten kann.

Aufforderungen, mit dir in Kontakt zu treten, kannst du außerdem in die Seitenleiste packen. Sag Interessenten, wie diese mit dir in Kontakt treten können und welcher nächster Schritt erfolgt, z.B. „Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose, 15-minütige Erstberatung.“ Hierfür kannst du z.B. ein Buchungstool wie Timetrade.com nutzen.

Was bedeutet das für dich?

Erstelle eine Autorenbox. Wenn dein WordPress-Theme nicht ohnehin eine integriert hat, nutze ein Plugin, wie z.B. Fancier Author Box.

 

Fazit – Verkaufen im Blog

Erfolgreiches Verkaufen im Blog funktioniert nicht über platte Verkaufsnachrichten und stetes Werben. Wenn du dich jedoch auf das Helfen konzentrierst, statt auf das bloße Verkaufen, wirst du Interessenten anziehen. Wenn du dann noch an den richtigen Stellen und zur passenden Zeit auf dein Angebot hinweisst, kann nichts mehr schief gehen.

Wie verkaufst du im Blog? Hast du einen Tipp, den du mit uns teilen willst? Sag’s im Kommentar! 

Wenn du mehr über die einzelnen Schritte erfahren willst, dann melde dich zu meinem Blog-Webinar an.

BLOG-WEBINAR

Soll ich einen Blog starten? (Video)

Soll ich einen Blog starten? Es gibt schon so viele Blogs zu meinem Thema. Wen interessiert das noch?

Diese Frage höre ich sehr oft. Deshalb habe ich meine Antwort für Sie in ein kurzes Video gepackt.

3 Gründe warum Sie einen Blog starten sollten

1. Wenn es viele Blogs in Ihrer Nische gibt, heißt das, viele Leute interessieren sich für das Thema, googeln und suchen Informationen dazu. Überlegen Sie mal: Es ist doch wesentlich einfacher viele Leser für ein Thema, wie Gartendesign, zu gewinnen, für welches sich viele Leute interessieren, als für Japanische Hobeleisen, für das sich nur 100 Menschen im ganzen Land begeistern.

2. Grob gesagt, wurde über alles schon online geschrieben. Sie schauen aber gerade mein Video, obwohl sicherlich tausende andere deutschsprachige Social Media Berater ihre Tipps veröffentlichen. Als Person sind Sie einzigartig und wenn Sie Ihre Persönlichkeit im Blog zum Ausdruck bringen, sind Sie anders als Ihre Mitstreiter. Kopieren Sie Inhalte nicht, sondern geben Sie denen Ihren persönlichen Dreh und schon sind Ihre Inhalte einzigartig. Sollten Sie Dienstleistungen und nicht Produkte verkaufen, hängt die Kaufentscheidung zu einem großen Teil von Ihrer Person ab. Noch ein Grund mehr zu bloggen und sich zu zeigen.

3. Wenn Ihre Wettbewerber bloggen, bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig, als mitzumachen. Denn sonst überlassen Sie den anderen den Traffic. Jedes mal, wenn ein Interessent eine Frage in Google eintippt, landet er bei Ihrer Konkurrenz, weil die mit ihren Blogs auffindbar sind. Für ihr Unternehmen ist es verheerend, wenn Sie in den Suchmaschinen nicht gefunden werden. Der einzig andere Weg ist das Schalten von Google Anzeigen, das ist jedoch kostspielig und immer wenn Sie die Anzeigen stoppen, verebbt der Traffic.

Sollen Sie also trotzt vieler anderer Blogs einen eigenen Blog starten? Ja, ich hoffe, diese 3 Gründe haben Sie überzeugt. Wenn Sie mehr Social Media Tipps erhalten wollen, melden Sie für meinen wöchentlichen Newsletter an.

7 Benimm-Regeln für Blog-Kommentare

blog-kommentareWenn du wirklich tolle Blog-Artikel schreibst, aber trotzdem keine Leser hast, vermarktest du deinen Blog zu wenig. Ein effektiver Weg, andere Leute auf deinen Blog aufmerksam zu machen, sind Blog-Kommentare auf anderer Leute Blogs. Aus 2 Gründen:

  • Blog-Kommentare machen Leser, die sich für dein Thema interessieren, auf dich aufmerksam.
  • Du machst dir bei Bloggern einen Namen und wer weiß, vielleicht entsteht daraus eine Kooperation oder Freundschaft.

Damit du mit Kommentaren mehr Besucher auf deine Webseite holst, musst du ein paar Dinge beachten.

7 Regeln für Blog-Kommentare

  1. Du solltest wirklich einen sinnvollen Beitrag zum Artikel abgeben, z.B. deine Meinung, eine Ergänzung, einen Tipp oder eine Antwort auf einen anderen Kommentar. Kommentare wie: “Ein toller Artikel, da muss viel Arbeit drin gesteckt haben. Hier ist meine Webseite: … “ helfen niemanden weiter und laufen unter Spam. In dem meisten Fällen wird der Blogger diese nicht zulassen.
  2. Hinterlasse deinen echten Namen und vergiss nicht deine Webseite (im dafür vorgesehen Feld) anzugeben. Auf Spiegel Online kannst du gern einen Phantasienamen nutzen. Ansonsten sei transparent und ehrlich. Du willst schließlich den Lesern des anderen Blogs zeigen, was du drauf hast.
  3. Verlinke nur auf wirklich relevante Artikel in deinem Blog, die zum Inhalt beitragen. Verlinke nicht wahllos und nur mit dem Ziel, Backlinks zu erhalten. Das ist als Spammer-Taktik verpönt bei Bloggern und außerdem sind die meisten Kommentarlinks “no follow”-Links, bringen dir also sowieso keinen Backlink.
  4. Such dir solche Blogs aus, die von deiner Zielgruppe gelesen werden. Wenn du gerne und oft auf Spiegel Online kommentierst, ist das dein Privatvergnügen. Dein Blog wird davon nicht profitieren. Beispiel: Du bist Texter. Dann sind die Blogs anderer Texter, also deiner Wettbewerber interessant. Außerdem lesen deine Kunden wahrscheinlich auch Blogs zu Marketing, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Kommunikation, Vertrieb usw.
  5. Kommentiere regelmäßig auch auf denselben Blogs, um deine Bekanntheit aufzubauen. Hierzu gibt es von Jakob Schweighofer einen tollen Tipp, wie du mit einer Excel-Liste den Überblick behälst.
  6. Nutze Feedly, um täglich die für dich wichtigsten Blogs zu überfliegen. Hier werden dir alle neuen Artikel deiner abonnierten Blogs angezeigt und du findest in Windeseile Artikel, die du kommentieren kannst. Hier ist eine Anleitung zum Einrichten von Feedly.
  7. Richte einen Gravatar ein, damit dein Foto neben deinem Kommentar angezeigt wird. Ein Foto erleichtert ungemein die Kontaktaufnahme und die Blogbetreiber und -leser werden sich besser an dich erinnern. Dein Gravatar-Bild einzurichten dauert genau 2 Minuten. Melde dich mit der Email-Adresse an, die du für Blog-Kommentare und für deine eigene WordPress-Seite nutzt. Lade ein aktuelles Foto von 200 x 200 Pixel Größe hoch. Am besten du nimmst eins, dass du auch auf anderen Social Media Profilen nutzt.

Nächste Schritte

  1. Finde 20 Blogs, die von deinen Kunden gelesen werden und abonniere diese per RSS Feed in Feedly (oder jedem anderen RSS Feed Reader).
  2. Richte deinen Gravatar mit Foto ein.
  3. Check die neuesten Blog-Artikel in Feedly und finde mindestens einen Artikel, den du kommentieren kannst.
  4. Wiederhole Punkt 3 täglich.

Wie ist deine Herangehensweise an Blog-Kommentare? Habe ich einen wichtigen Punkt vergessen?

Willst du weitere Tipps, wie du deinen Blog erfolgreich auf den Weg bringen kannst? Dann melde dich zu meinem Webinar an!

BLOG-WEBINAR

5 Tipps für den perfekten Gastartikel

gastartikelSie haben angefangen zu bloggen und stecken viel Mühe in das Erstellen Ihrer Artikel. Nur leider kennt und liest niemand Ihren Blog. Wie nun machen Sie den Sprung von wenigen Lesern pro Woche zu hunderten oder gar tausenden?

Hier kommen Gastartikel ins Spiel.

Das Schreiben toller Inhalte allein reicht nicht mehr aus, um einen bekannten Blog aufzubauen. Mindestens genauso wichtig ist das Vermarkten Ihres Blogs. Deshalb stelle ich Ihnen heute eine der effektivsten Strategie vor, neue Leser für Ihren Blog zu gewinnen.

Warum „Fremd-Bloggen“ hilft

Gastartikel sind neben dem „social networken“ der effektivste Weg zu mehr Bekanntheit. Sie erhalten Zugang zu einer komplett neuen Leserschaft und haben die Chance, von vielen neuen potenziellen Kunden entdeckt zu werden.

Sie gewinnen enorm an „Expertenkarma“. Denn wenn Leute Ihre Gastartikel auf mehreren Blogs oder Online-Medien entdecken, werden Sie als viel zitierter und gefragter Experte wahrgenommen.

Außerdem werden die eingehenden Links Ihrer Artikel von den Suchmaschinen positiv gewertet. Mehrere solcher Links von vertrauenswürdigen Quellen verbessern die Suchmaschinenposition Ihres Blogs.

Diese und weitere Strategien für mehr Blog-Traffic lernen Sie in meinem Intensivkurs Blog-Formel kennen.

5 Tipps für den perfekten Gastartikel

Damit Ihr Gastartikel Ihnen neue – und vor allem die richtigen – Leser bringt, sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen.

1. Seien Sie mäklig bei der Blog-Auswahl

Viele Blogs bieten die Möglichkeit an, Gastartikel einzureichen. Sie wollen bei Ihrer Auswahl jedoch mäklig sein. Sie wollen Blogs finden, die dieselbe Zielgruppe ansprechen wie Sie. Zum einen sind das Blogs zum selben Thema. Wenn Sie Buchhalter sind, wären das andere Buchhalterblogs. Überlegen Sie außerdem, welche Blogs Ihr idealer Kunde sonst noch liest. Als Buchhalter können Blogs mit der Zielgruppe Unternehmer und Selbstständige, die zum Thema Gründung, Marketing, Verkaufstraining etc. schreiben, für Sie relevant sein.

2. Starten Sie klein

Sprechen Sie am Anfang nicht gleich die größten Blogs an. Versuchen Sie zuerst ein paar Gastartikel auf kleinen und mittelgroßen Blogs zu veröffentlichen. Wenn Sie dann den beliebtesten und größten Blog auf Ihrer Liste ansprechen, können Sie auf diese Artikel verweisen. Nutzen Sie Alexa.com, um die Besucherzahlen (Traffic) der Blogs miteinander zu vergleichen.

3. Beantworten Sie Kundenfragen 

Beantworten Sie eine Kundenfrage im Artikel, die Sie normalerweise hören, bevor jemand Ihren Service bucht oder von Ihnen kauft. So positionieren Sie sich als professioneller Anbieter und machen neugierig auf weitere Inhalte von Ihnen.

4. Lernen Sie die Leser kennen

Denken Sie bei beim Schreiben daran: Sie schreiben für die Leserschaft des Bloggers. Das ist ggf. eine andere als Ihre. Also schauen Sie sich den Blog genau an: Über welche Themen wird geschrieben, in welcher Tonalität wird geschrieben, wird geduzt oder gesiezt?

5. Nutzen Sie Ihre Werbefläche

Unter jedem Artikel wird ein kurzer Text mit 2-3 Sätzen zum Autoren veröffentlicht. Vergessen Sie nicht, diese Autoren-Bio mit einzureichen. Das ist Ihre Werbefläche! Beschreiben Sie, was Sie tun und anbieten und verlinken Sie unbedingt auf Ihre Webseite oder Blog. Vergessen Sie nicht zu sagen, was Leser des Artikels tun sollen, z.B.: Melden Sie sich für eine kostenlose 10-Minuten-Beratung an. / Laden Sie sich dieses PDF herunter! / Melden Sie sich für meine Email-Tipps an!

Nächste Schritte zu Ihrem Gastartikel

  1. Erstellen Sie eine Liste mit 20 Blogs, die von Ihrem idealen Kunden gelesen werden.
  2. Finden Sie heraus, welche Kriterien ein Gastartikel erfüllen muss (Länge, Format, Weg der Kontaktaufnahme) und halten Sie diese genau ein.
  3. Schreiben Sie eine richtig gute Autoren-Bio.
  4. Unterbreiten Sie 2 Blogs jeweils 2 Themenvorschläge. Fangen Sie mit den kleineren an.
  5. Erst nach der Zusage schreiben Sie Ihren Gastartikel.

Gutes Gelingen!

Welche Erfahrungen haben Sie schon mit Gastartikeln gemacht? Sagen Sie’s im Kommentar! 
Neu beim Bloggen quer

Blog Erfolgsgeschichte: Regine Gresens von stillkinder.de

In meiner Interview-Reihe stelle ich Unternehmer vor, die erfolgreich mit eigenem Blog neue Kunden gewinnen. Diesmal spreche ich mit Regine Gresens, Hebamme und Stillberaterin. Frau Gresens betreibt auf stillkinder.de einen erfolgreichen Blog rund um das Thema Stillen und Neugeborene. Mittlerweile erhält sie über Ihren Blog nicht nur Anfragen aus ganz Deutschland, sondern auch von weither aus den USA, Japan, Dubai oder Finnland.

Im Interview erfahren Sie,

  • wie sie die Anzahl ihrer Besucher pro Tag auf 2800 verdoppelt hat
  • wie sie die Zahl der Anfragen enorm steigern konnte
  • wie sie zu einer  Themenliste kommt, die für die nächsten 2 Jahre reicht
  • wie viel Zeit sie jeden Tag in Blog, Facebook und Google+ steckt

 

Hier finden Sie Stillkinder auf Facebook,  Twitter und Google+

Ein guter Blog-Artikel macht nicht satt

einguterblogartikelWas macht einen richtig guten Blog-Artikel aus? Diese Frage stellt Martin Grünstäudl in seiner Blog-Parade.

Was also ist ein guter Artikel?

Jetzt könnt ich sagen, der Aufbau und die Struktur, wie ich das hier schon getan habe. Aber das trifft die Frage noch nicht im Kern.

Ein guter Blog-Artikel ist wie gute Pizza

Ein guter Blog-Artikel ist wie ein Stück richtig gute, saftige, fettige Pizza vom Italiener. Man bekommt nicht genug davon.

Vergleichen wir mal: Sie haben Hunger und es soll schnell gehen. Jetzt könnten Sie sich für eins fünfzig ein Stück Pizza auf die Hand beim Türken kaufen. Damit erreichen Sie Ihr Ziel: Ihren Hunger zu stillen.

Wenn Sie sich auf die Suche nach einer Information begeben, brauchen Sie eigentlich auch nur die Information. Und damit ist Ihnen geholfen.

Jetzt stellen Sie sich mal vor, statt dem wieder aufgewärmten Stück Pizza auf die Hand, gönnen Sie sich in einer kleinen Pizzeria eine saftige, heiße Pizza aus dem Steinofen. Der Boden knusprig dünn, der Teigrand schön braun und nicht zu dick. Der Mozarella zieht dünne Fäden und das Basilikumblättchen verströmt einen frischen Duft. Sie schaffen auch den letzten Krümel und lecken sich alle 10 Finger ab. Und denken: Die könnte ich morgen gleich wieder essen.

Sie haben auch nur Ihren Hunger gestillt, aber trotzdem sind Sie so viel glücklicher hinterher. Denn Sie haben mit allen Sinnen genossen, den Duft eingezogen, die Konsistenz des Teiges im Mund gespürt und den frischen Belag geschmeckt.

Würden Sie hierher zurück kehren und wieder Pizza essen? Oder würden Sie das Stück Pizza auf die Hand mit falschem Krümelkäse wieder essen?

Marie Forleo formuliert es treffend:

MARIEFORLEO

Schreiben Sie in Ihren Blog-Artikeln also einfach nur harte Fakten auf, werden Sie sicherlich von Leuten bei der Google-Suche gefunden. Wenn Sie aus Ihren Blog-Artikeln ein Erlebnis, wie eine frische saftige Pizza machen, gewinnen Sie Fans, die immer wieder kommen und Sie weiterempfehlen. Denn mal ehrlich, wann haben Sie das letzte Mal das schnelle Stück Pizza auf die Hand jemandem empfohlen?

Jetzt fragen Sie sich, wie aus Ihrem Blog-Artikel ein Erlebnis wird?

6 Zutaten für einen richtig guten Blog-Artikel

Ein guter Blog-Artikel muss Lust auf mehr machen. Lust darauf, den Artikel zu Ende zu lesen und Lust auf den nächsten Artikel. Ein Einmal-Leser bringt Sie nicht weiter. Mit diesen 6 Zutaten sorgen Sie dafür, dass Ihre Leser wieder kommen und mehr von Ihnen hören wollen, sei es im Blog, Newsletter oder Beratungsgespräch.

Einfachheit

Natürlich muss die Qualität Ihrer Inhalte stimmen. Aber setzen Sie statt auf lange fachliche Aufsätze lieber auf einfach umzusetzende Tipps. Derek Halpern von Social Triggers nennt es den one-article-one-result. Denn wenn Sie einen Tipp geben, wie Ihre Leser ein Problem lösen können, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die diesen umsetzen viel höher, als bei einer Liste mit 10 Dingen.

Persönlichkeit

Trauen Sie sich eine Meinung zu und sagen Sie die auch. Je stärker Sie Ihre Persönlichkeit einbringen, umso mehr Leser und Fans werden Sie gewinnen. Reden Sie, wie Ihnen „der Schnabel gewachsen ist“ und bringen Sie Ihre persönliche Erfahrung ein – und Sie werden sich klar und deutlich von Ihren Wettbewerbern absetzen.

Design

Wenn Sie nicht gerade Seth Godin sind und 10 Marketing-Bestseller geschrieben haben, werden Sie mit einem hässlichen Blog kaum noch etwas ausrichten. Ein guter Blog macht Spaß zu lesen, weil er schön anzuschauen ist und das Design Persönlichkeit transportiert. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber viel Weiß (=freie Flächen), große Schrift und tolle Fotos/Grafiken gehören dazu. Nutzen Sie Tools wie Canva.com und Picmonkey.com, um eigene Grafiken zu erstellen. Geben Sie sich Mühe, wirklich gute Fotos zu finden (z.B. hier) oder nutzen Sie eigene. Und lassen Sie die Finger von Stockphotos mit falsch lachenden Menschen, die auf jedem 2. Blog zu sehen sind.

Sprache

Sprechen Sie in Bildern, so wie in diesem Artikel die Pizza ins Spiel gebracht habe. Erzählen Sie kleine Geschichten und bringen Sie konkrete Beispiele aus Ihrem Alltag. In Geschichten (neudeutsch: Storytelling) verpackte Inhalte machen nicht nur mehr Spaß, sondern lassen sich auch leichter lernen und erinnern. Außerdem sollten Sie ein paar Schreibregeln beachten. Eine Bleiwüste macht keinen Spaß online zu lesen, kurze Absätze und Stichpunkte hingegen schon.

Leichtigkeit

Warum wir im privaten fröhlich und im geschäftlichen ernst sein sollen, ist mir nicht klar. Auch im Geschäftsbereich haben wir es mit Menschen zu tun, die gern mal lachen. Mit einem locker-leichten Erzählstil und passend angebrachtem Humor katapultieren Sie sich sofort aus der Masse der Blogs heraus. Denn leider meinen viele Menschen immer noch, nur mit todernsten Texten und Bildern professionell wahrgenommen zu werden.

Emotionen

Ein guter Blog-Artikel weckt Emotionen beim Leser, weil er sie an ihrer empfindlichen Stelle trifft.

Das kann ein Problem sein, mit dem der Leser kämpft oder eine Frage, auf die er keine Antwort weiß. Vielleicht ist es auch ein „Stück Unterhaltung“, das ihm ein wohliges Gefühl vermittelt – Erfolgsgeschichten werden aus diesem Grund gern gelesen. Damit Sie Ihren Leser an der richtigen Stelle treffen, sollten Sie ihn/sie natürlich sehr gut kennen. Ein Leser-Steckbrief hilft dabei.

 

Welche Punkte machen bei Ihnen Lust darauf, mehr zu lesen?