8 Gründe, warum Sie einen Blog brauchen

Fragen Sie sich ob Sie einen Blog beginnen sollen? Die wichtigsten 8 Gründe, warum ein Blog Sinn macht, um Ihr Unternehmen oder Ihre Beratungsdienstleistung zu vermarkten, habe ich hier zusammen gefasst.

8 Gründe für einen Blog

  1. 70% der Deutschen suchen zuerst online nach Informationen bevor sie einen Kauf tätigen. Bei den 25-34-Jährigen sind es sogar 89%. (Quelle: Bitkom) Der durchschnittliche Kunde hat sich Informationen aus 10 verschiedenen Quellen angeschaut, bevor er eine Entscheidung trifft. (Quelle: Google research) Unternehmen, die online nicht gefunden werden, können von Kunden nicht in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
  2. Google hat seinen Suchalgorithmus aktualisiert und seit dem sind relevante Inhalte noch wichtiger geworden. Mit einer statischen Webseite, die Sie einmal hinstellen und nie wieder anfassen, werden Sie nicht gefunden.
  3. Blogs sind kostenlose Werbung: Wenn Sie über Themen und Probleme schreiben zu denen Ihre Zielgruppe googelt, werden Sie gefunden. Dann können Sie sich das Schalten von Google-Anzeigen sparen.
  4. Mit Ihrem Blog positionieren Sie sich als Experte. Wenn Sie in Ihren Blogartikeln kompetenten fachlichen Rat geben, wird das positiv Ihre Außenwahrnehmung beeinflussen. Kunden und Journalisten werden Sie als Experte innerhalb Ihrer Branche wahrnehmen. Neue Kunden werden von allein auf Sie zukommen, um mit Ihnen zu arbeiten. Ganz nebenbei kann es passieren, dass Journalisten Sie als Experte zitieren wollen. Sie bekommen also gratis PR-Leistung obendrauf, die wiederum Ihre Bekanntheit steigert.
  5. Mit einem Blog heben Sie sich vom Wettbewerb ab. Einerseits können Sie im Blog mit Ihrer Expertise glänzen. Dann kann Ihr Wettbewerber jedoch auch. Viel wichtiger ist, dass Sie im Blog Ihre Persönlichkeit zur Geltung bringen können. Das ist gerade im Beratungsgeschäft ein großer Vorteil, weil Kunden neben fachlicher Kompetenz die persönliche Neigung mit in ihre Entscheidung einbeziehen. Sie ziehen also nicht nur neue Kunden an, sondern solche mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht. Weil Sie beide auf gleicher Wellenlänge sind.
  6. Ein Blog verkürzt den Verkaufsprozess. Wenn Sie kontinuierlich guten Content liefern, werden potenzielle Kunden Ihre Inhalte über Wochen oder Monate verfolgen. Wenn sie dann soweit sind, von Ihnen zu kaufen, sind sie bereits von Ihrer Expertise überzeugt und mit Ihrer Person vertraut. Ihnen bleibt das sonst übliche Hin und Her vom ersten Angebot bis zum tatsächlichen Verkauf erspart.
  7. Sie planen eine Facebookseite oder andere Social Media Aktivitäten? Dann brauchen Sie Content, und zwar eigenen. Wenn Sie eigene, exzellente Inhalte in sozialen Netzwerken teilen, werden Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten weitaus größere Früchte ernten.
  8. Wenn Ihre Wettbewerber eine starke Online-Präsenz haben, müssen Sie sogar bloggen. Denn wenn Kunden bei ihrer Suche nur auf Ihre Wettbewerber stoßen und nicht auf Sie, geben Sie sämtliche potenzielle Kunden an Ihre Konkurrenz ab.
Ich hoffe, diese Liste von Gründen macht eindrücklich klar, dass Sie besser früher als später Ihren eigenen Blog einrichten. Wie das funktioniert, erfahren Sie in einem nächsten Beitrag.

 

Haben Sie bereits einen Blog? Dann teilen Sie doch mal Ihre Erfahrungen hier unten im Kommentar! 

(Foto: Flickr – Futureshape)

Kostenlos Bilder für Blog finden

Blogs sollen Spaß machen und leicht zu lesen sein. Deshalb sollten Sie jeden Ihrer Blogartikel mit einem Foto aufpeppen.

 

Fotos in Blogartikeln haben gleich mehrere Vorteile

  1. Fotos, Bilder und Grafiken lockern Ihren Blog visuell auf und helfen dabei, Ihrem Blog Persönlichkeit einzuhauchen.
  2. Sie bewegen Ihre Leser dazu, weiter zu lesen. Denn sie treffen in Bruchteilen die Entscheidung weiterzulesen oder nicht.  Eine Einleitung mit Foto und verkürzter Zeilenlänge (so wie hier) hilft dabei.
  3. Wenn Sie das Foto als Artikelbild festlegen, wird es auch angezeigt, wenn Sie Ihren Blogartikel in Facebook oder Xing verlinken.

 

Quellen für kostenlose Blog-Bilder

Sie dürfen nur Fotos und Grafiken verwenden, die vom Urheber ausdrücklich zur Weiterverbreitung zugelassen wurden. Hier finden Sie genau solche:

Flickr

Flickr ist eine Foto-Community. Hier finden Sie tausende Bilder, die Sie kostenlos auf Ihrem Blog nutzen können.

So suchen Sie auf Flickr nach Bildern:

Suchen Sie mit der erweiterten Suche. Lassen Sie sich nur Fotos mit einer Creative Commons Lizenz, die zur kommerziellen Nutzung freigegeben sind, anzeigen.

 

Bedingung für die Nutzung ist, dass Sie den Urheber namentlich nennen. Das können Sie entweder in der Bildbeschreibung tun, oder irgendwo im Text Ihres Artikels.

Photo Pin

Photo Pin ist eine Bildsuchmaschine, auf der Sie nach lizensfreien Fotos zur kommerziellen und nicht-kommerziellen Nutzung suchen können. Hierfür werden auch Fotos auf Flickr durchsucht. Die Suche ist einfacher und übersichtlicher als auf Flickr. Zu beachten ist, dass Sie mehr Ergebnisse erhalten, wenn Sie Ihre Suchbegriffe auf Englisch eingeben, da die Mehrzahl der Nutzer aus dem englischsprachigen Raum kommt.

 

Ihre Kamera

Ihr Handy haben Sie immer dabei. Gewöhnen Sie sich an, oft zu fotografieren und eigene Bilder zu nutzen. Dadurch bekommt Ihr Blog seine ganz persönliche Note.

(Foto: Flickr yellowcloud)

Wo finden Sie Ihre Fotos? Welche Bildsprache sprechen Sie? Verraten Sie’s uns im Kommentar!

 

Blog-Themen: Wie Sie nie wieder fragen ´Worüber soll ich nur bloggen?`

Sie wissen bereits, dass ein Blog im Zentrum Ihrer Social Media Strategie stehen sollte. Sie möchten anfangen zu bloggen. Allerdings fällt Ihnen partout nicht ein, worüber Sie wöchentlich schreiben sollen? Damit stehen Sie nicht allein da. Das ist DIE eine Hürde, die viele Unternehmer vom Bloggen abhält.

Wie regelmäßiges Bloggen ein Kinderspiel wird

Damit Sie Ergebnisse erzielen, müssen Sie Ihren Blog regelmäßig mit neuen Inhalten füttern. Nun können Sie sich wöchentlich oder zweiwöchentlich den Kopf zerbrechen, worüber Sie schreiben wollen. Wenn Sie jedoch ziel- und planlos ans Bloggen herangehen, wird es schnell zur frustrierenden und zeitfressenden Pflichtübung, die Sie früher oder später aufgeben werden. Wissen Sie jedoch schon vorher, welches Thema heute ansteht, schreiben Sie Ihren Artikel flüssig in einer Stunde herunter. Mit den folgenden Tipps haben Sie bis zu einem Jahr lang Ruhe vor der quälenden Frage, worüber Sie heute bloggen sollen.

´Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.` Samuel Johnson (Große Blogs auch – @sandraholze) Hier klicken, um zu tweeten

Anleitung zum Planen Ihrer Blog-Themen

Eine Themenliste ist die Lösung des Problems. Sie müssen nur 52 Themen finden und haben bereits ein ganzes Jahr im Voraus geplant – wenn wir davon ausgehen, dass Sie einmal wöchentlich bloggen. 52 Themen klingt vielleicht viel, aber mit den nachfolgenden Brainstorming-Tipps haben Sie Ihre Liste in nullkommanichts erstellt.

Zielgruppen-Interessen: Erstellen Sie eine ausführliche Liste der Interessen, Probleme und Sorgen Ihrer Kunden oder idealen Kunden.

  • Denken Sie zuerst an nahe liegende Themen in Bezug auf Ihr Angebot. Wenn Sie Tierheilpraktikerin sind, ist das die Homöopathie.
  • Erweitern Sie die den Kreis auf verwandte Themen, die Ihre Zielgruppe auch interessieren könnten. In unserem Beispiel könnten das sein: gesunde Ernährung von Haustieren, Verhaltenstherapie, Hund im Urlaub oder Impfungen.
  • Denken Sie dann an entfernte Themen: Tierbesitzer interessieren sich bestimmt auch für politische Themen rund ums Tier, wie den Hundeführerschein, die Lage in Tierheimen usw.
  • Erweitern Sie Ihre Liste mit Antworten auf Fragen, die Ihnen regelmäßig von Kunden gestellt werden und Einwände, die Sie besonders oft zu hören bekommen (z.B. Wie muss ich die Globuli einnehmen? Funktioniert die Homöopathie überhaupt? Darf mein Hund XYZ während der Behandlung?)

Ich bin mir sicher, dass Sie mit den obigen Punkten schnell auf 50 Themen kommen.

Hier finden Sie ein Arbeitsblatt zum Ermitteln von Blog-Themen.

Nächste Schritte

Als nächstes packen Sie diese in einen Kalender und ordnen jedem Blogging-Tag, z.B. jeden Montag, ein Thema zu. Sollte Ihre Branche von saisonalen Themen, wie Ferien, Wetter, Krankheiten usw. bestimmt sein, können Sie diese hier mit einplanen.

Haben Sie schon einen Blog? Dann schreiben Sie doch mal im Kommentar wie es läuft und packen Sie den Link zu Ihrem Blog mit rein.

Wenn Ihnen meine Tipps gefallen, abonnieren Sie rechts die wöchentlichen Email-Tipps.

 

 

Social Media für Reinigungsunternehmen?

Die Frage, für welche Branchen Social Media Marketing nützlich ist, wird in deutschen Gruppen auf LinkedIn und Xing immer wieder diskutiert. Da sind uns unsere angelsächsischen Kollegen mal wieder voraus. Mein ehemaliges Reinigungsunternehmen Milla aus London nutzt Social Media und Email schon längst für sich.

Email zur Reaktivierung von Kunden

Ist es auf den ersten Gedanken komisch, dass mein Putzunternehmen mich per Email, Twitter und Blog anspricht? Nein. Denn ihre Kunden sind genau wie ich die meiste Zeit online erreichbar.

Das Reinigungsunternehmen Milla bloggt zu Putzthemen und hat sogar 2 Videos auf Youtube, die weit über 1000 Aufrufe erreicht haben.

Milla auf Youtube

 

Auf Twitter werden regelmäßig Angebote gepostet.



 

Nun kann man sich über Sinn und Unsinn der Social Media Aktivitäten eines Putzunternehmens fragen. Eins ist allerdings klar. Wenn ich ein Putzunternehmen suche, und keiner meiner Freunde mir eins empfehlen kann, bin ich auf die Google-Suche angewiesen. Dann haben Unternehmen wie Milla die Nase vorn. Denn dank Blog, Facebook-Seite und Youtube-Videos können Social Media aktive Unternehmen ihr Suchmaschinenranking extrem verbessern. Und das ganz ohne die Kosten für Google-Anzeigen und Banner.

Außerdem vermittelt die Online-Präsenz eine hohe Professionalität und Glaubwürdigkeit.

Was wären die herkömmlichen Werbemaßnahmen? Kleinanzeigen in lokalen Zeitungen und Online-Portalen, wahrscheinlich mit hunderten anderen ähnlichen Anbietern. Ob die Kosten für den Social Media Auftritt günstiger sind als die Anzeigen in Zeitungen ist fraglich, denn der Social Media Manager muss auch bezahlt werden. Der große Vorteil liegt nicht im Kosten sparen, sondern in der zielgruppengerechten Ansprache. Jedes Unternehmen muss dort für sich werben wo die Kunden sind.

Und ich als typische Kundin halte mich online auf, den ganzen Tag, jeden Tag.

Weiter so Milla!

PS: Milla macht einen so guten Job, dass ich sie natürlich an meine Londoner Freunde weiterempfohlen habe. Nur wenn das Produkt oder die Dienstleistung in der Qualität stimmen, kann Social Media beim Wachstum helfen.

Kennen Sie kleine Unternehmen, die einen großartigen Online-Marketing-Job machen? Dann freue ich mich über Beispiele im Kommentar.

 

Die richtige Zeit für Facebook und Twitter Updates

Stellen Sie sich vor, Sie geben sich viel Mühe, Updates auf Facebook und Twitter zu veröffentlichen – und keiner liest sie. Weil sie zusammen mit Hunderten anderen Meldungen auf Ihr Publikum einprasseln.

Das können Sie vermeiden, indem Sie zu genau der Zeit posten, in der Ihre Zielgruppe online ist und möglichst wenige Meldungen mit Ihrer konkurrieren.

Wann ist meine Zielgruppe auf Facebook und Twitter?

Soziale Netzwerke werden zu Hause genutzt. Die allermeisten deutschen Internetznutzer loggen sich zu Hause in Facebook, Twitter, Xing und Co. ein. (Quelle Bitkom). Das spricht dafür, Updates in den frühen Morgenstunden, nach Feierabend und am Wochenende zu verschicken.

 

Bitkom-Studie: Nutzung sozialer Netzwerke zu Hause

Bitkom-Studie: Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz

 

Wann Sie die meisten Ihrer Twitter Follower erreichen, können Sie ganz einfach mit Tweriod herausfinden. Das Tool misst aus der Anzahl verschickter Tweets und Replies Ihrer Follower, wann die beste Zeit für Meldungen ist.

 

Tweriod zeigt an, wann die meisten Folllower online sind

 

Die Konkurrenz im Nachrichtenkanal umgehen

Verschicken Sie Ihre Twitter und Facebook Updates, Ihre Blog Artikel und Email-Newsletter dann, wenn es relativ ruhig in den Inboxen und News Streams Ihres Publikums ist. Die Chancen, wahrgenommen zu werden, stehen um ein Vielfaches höher. Dan Zarella hat in seiner Analyse herausgefunden, dass Meldungen am Wochenende besonders erfolgreich sind. Er nennt das Phänomen “contra-competitive timing”. Einziger Ausreißer ist hier Twitter. Die besten Tage sind hier Donnerstag und Freitag.

 

Dan Zarella: contra-competitve timing

Letztlich ist jede Zielgruppe anders. Nehmen Sie die Punkte hier als Anregung und experimentieren Sie mit verschiedenen Zeiten und Wochentagen. Im B2B-Marketing macht das Wochenende wahrscheinlich keinen Sinn. Hier haben sich für den Email-Versand Dienstag bis Donnertag vor und nach der Mittagspause, also 11.30 Uhr und 13.30 Uhr bewährt.

Nächste Schritte

  1. Versenden Sie für 2 Wochen einen Teil Ihrer Facebook und Twitter Updates am Abend und Wochenende.
  2. Schauen Sie in Ihren Statistiken (Facebook Statistik und Twitter Klickraten, z.B. Ow.ly Stats) nach, welche Stunden und Tage für Sie am besten funktionieren.
Nehmen Sie’s sportlich und haben Sie Spaß beim Herumexperimentieren. Hinterlassen Sie unten einen Kommentar und berichten Sie uns, welche Zeiten für Ihre Zielgruppe am besten funktionieren.