Immer wieder höre ich den Einwand:
“Wenn ich in meinem Blog mein gesamtes Wissen weggebe, dann gibt es für Kunden ja keinen Grund mehr, mich zu buchen.”
Neulich auf einer Networking Veranstaltung hörte ich genau das. Die Veranstaltung fand in einem Buchladen statt, der mit zahlreichen Sofas, Sesseln und kleinen Tischen ausgestattet ist. Das ganze Ambiente lädt sehr zum Schmökern ein. Selbst Kaffee, Tee und Kekse kann man dort bestellen.
Warum ich das erzähle?
Meinen Sie, dass Buchläden, die Ihre Käufer zum Lesen und Stöbern ermuntern, weniger Bücher verkaufen? Ganz im Gegenteil! Wenn ich die ersten drei Kapitel eines Buches gelesen habe, bekomme ich Lust, das komplette Buch zu lesen. Oder ich entscheide, dass das Buch mein Geld nicht wert ist und schaue mir weitere Bücher an. Auf alle Fälle regt ein Buchladen, der mir erlaubt, in Ruhe zu stöbern, dazu an, mehr zu kaufen. Auch der Online-Händler Amazon lässt Käufer zuerst einen Blick ins Buch werfen und das erste Kapitel lesen. Und die wissen ganz bestimmt, was verkaufsfördernd wirkt.
So ähnlich funktioniert gutes Content-Marketing
Sie liefern potenziellen Kunden viele Informationen und teilen einen Großteil Ihres Wissens. Sie geben Kunden die Chance, in Ihrer Wissenssammlung, also zum Beispiel Ihrem Blog, zu stöbern und Antworten auf brennende Fragen zu finden.
Damit zeigen Sie Ihre Expertise und Großzügigkeit. Und Sie geben Ihren Kunden die Chance herauszufinden, ob Sie zueinander passen. Wenn Ihre Kunden entschieden haben, kommen die von ganz allein und buchen.
Beim erwähnten Buchladen handelt es sich übrigens um Shakespeare & Sons am Helmholtzplatz.
Welche kostenlosen Informationen geben Sie raus, um Kunden anzuziehen?
Grafik: Flickr pr1001














