Wissen verschenken – mehr verkaufen

Immer wieder höre ich den Einwand:

“Wenn ich in meinem Blog mein gesamtes Wissen weggebe, dann gibt es für Kunden ja keinen Grund mehr, mich zu buchen.”

Neulich auf einer Networking Veranstaltung hörte ich genau das. Die Veranstaltung fand in einem Buchladen statt, der mit zahlreichen Sofas, Sesseln und kleinen Tischen ausgestattet ist. Das ganze Ambiente lädt sehr zum Schmökern ein. Selbst Kaffee, Tee und Kekse kann man dort bestellen.

Warum ich das erzähle?

Meinen Sie, dass Buchläden, die Ihre Käufer zum Lesen und Stöbern ermuntern, weniger Bücher verkaufen? Ganz im Gegenteil! Wenn ich die ersten drei Kapitel eines Buches gelesen habe, bekomme ich Lust, das komplette Buch zu lesen. Oder ich entscheide, dass das Buch mein Geld nicht wert ist und schaue mir weitere Bücher an. Auf alle Fälle regt ein Buchladen, der mir erlaubt, in Ruhe zu stöbern, dazu an, mehr zu kaufen. Auch der Online-Händler Amazon lässt Käufer zuerst einen Blick ins Buch werfen und das erste Kapitel lesen. Und die wissen ganz bestimmt, was verkaufsfördernd wirkt.

So ähnlich funktioniert gutes Content-Marketing

Sie liefern potenziellen Kunden viele Informationen und teilen einen Großteil Ihres Wissens. Sie geben Kunden die Chance, in Ihrer Wissenssammlung, also zum Beispiel Ihrem Blog, zu stöbern und Antworten auf brennende Fragen zu finden.

Damit zeigen Sie Ihre Expertise und Großzügigkeit. Und Sie geben Ihren Kunden die Chance herauszufinden, ob Sie zueinander passen. Wenn Ihre Kunden entschieden haben, kommen die von ganz allein und buchen.

Beim erwähnten Buchladen handelt es sich übrigens um Shakespeare & Sons am Helmholtzplatz.

Welche kostenlosen Informationen geben Sie raus, um Kunden anzuziehen?

Grafik: Flickr pr1001

Blog: 6 unwiderstehliche Überschriften-Formate

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie Artikel erstellen für Ihren Blog, geben Sie sich viel Mühe. Sie stecken viel Zeit in die Recherche und das Schreiben, suchen das passende Foto und formatieren alles schön.

Doch trotz all der Mühe werden Ihre Blog-Artikel nur von einer Handvoll Leute gelesen?

Wie Sie mehr Leser für Ihre Artikel gewinnen

Die wohl wichtigste Übung beim Blog schreiben ist die Überschrift. Die Überschrift Ihrer Artikel bekommt von allen Dingen auf Ihrem Blog die größte Aufmerksamkeit. Das ist übrigens nicht erst seit der Online-Kommunikation so. Was glauben Sie, wie lange die Texter der BILD an ihren Überschriften sitzen? Erst wenn die Überschrift uns anspricht, neugierig macht oder eine Frage aufwirft, entscheiden wir uns den Artikel zu lesen.

Es wäre doch schade, wenn Ihre Artikel nur deshalb nicht so häufig gelesen werden, weil Ihre Überschrift den Leser nicht einlädt weiterzulesen. Zum Beispiel, weil die Überschrift schlichtweg langweilig ist. Oder weil sie so “kreativ” ist, dass niemand versteht, worum es sich im Artikel dreht.

Dabei ist es gar nicht schwer, gute Überschriften zu verfassen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie wie!

Sind Sie auf der Suche nach Tipps zum Bloggen für Anfänger? Klicken Sie auf den Link für meine besten Tipps.

6 Formate für erfolgreiche Blog-Überschriften

Die meist gelesenen Blog-Artikel verwenden ein Format, welches sich leicht für alle nur denkbaren Themen kopieren lässt. Hier nun eine Liste der Formate, die Sie sofort für Ihre eigenen Artikel anwenden können.

1) Wie

Wie-Überschriften sind großartig, weil sie eine genaue Anleitung für das Lösen eines Problems versprechen. Wenn Sie bloggen, um sich eine Ruf als Experten aufzubauen, ist dieses Format sehr geeignet. Denn Sie erklären Ihren Lesern, wie sie ein bestimmtes Problem lösen können.

  • Wie Sie nie wieder Zeit auf Twitter verschwenden

2) Warum

Warum-Überschriften machen neugierig, weil sie eine Frage aufwerfen. Viele Überschriften liefern gleich die Antwort mit, und verspielen sich so die Chance Neugier zu wecken. Nicht so die Warum-Überschrift, die Sie auch als Frage formulieren können mit Fragezeichen am Ende.

  • Warum Sie einen Blog brauchen
  • Warum lesen Kunden meinen Newsletter nicht?

3) Fragen

Sie können Überschriften als Fragen formulieren, auch ohne das “Warum”. Leser, die sich diese Frage stellen, werden Ihren Artikel 100%ig lesen, um die Antwort zu erfahren.

  • Wie kann ich mein Arbeitszimmer steuerlich geltend machen?

4) Thema

Setzen Sie Ihre Überschrift in den thematischen Kontext und Leser wissen sofort, worum es geht. Der 2. Pluspunkt dieses Formats – Sie können Ihr Keywort ganz an den Anfang setzen.

  • Facebook: Statistiken richtig lesen
  • Kundenbindung: Weihnachtskarten per Post oder Email?

5) Listen

Listen-Artikel sind unglaublich verbreitet und manche Blogs arbeiten fast nur mit Listen-Überschriften und Artikeln. Das finde ich auf Dauer langweilig. Jedoch regelmäßig im Wechsel mit anderen Überschriften, können Listen viele Leser anziehen. Denn sie versprechen hilfreiche Tipps.

  • 7 Gründe, warum ein Blog wichtiger als Facebook ist
  • 3 Winterrezepte, mit denen Sie abnehmen und Geld sparen

6) Kontroverse

Kontroverse Aussagen wecken Interesse und machen auf den Artikel neugierig. Hier müssen Sie bestimmen, wie weit Sie sich aus dem Fenster hängen wollen und wo Ihre Grenze des guten Geschmacks liegt.

  • Virale Verbreitung – wollen Sie das wirklich?
  • Internetsucht ist weiblich – Forscher entdecken Gen

 

Denken Sie an Keywörter

Ihre Überschrift soll Leser anziehen. Sie soll aber auch dabei helfen, Ihren Artikel in Google auffindbar zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass das Keywort, für welches Sie mit diesem Artikel gefunden werden wollen, in der Überschrift auftaucht.

Angenommen Sie sind Tierheilpraktikerin und schreiben einen Artikel über die Katzenkrankheit Toxoplasmose. Dann sollte das Wort “Toxoplasmose” in der Überschrift auftauchen, denn danach werden die Leute googeln.

Nächste Schritte

Wenn Sie Ihren nächsten Artikel schreiben, nehmen Sie sich Zeit für die Überschrift. Ob Sie diese als erstes oder ganz zum Schluss schreiben, ist völlig egal.

  1. Wenden Sie eins der oben genanten Formate an.
  2. Kontrollieren Sie, ob Ihr Keywort auftaucht.
  3. Achten Sie darauf, nicht 5 Mal hintereinander beispielsweise einen Listen-Artikel zu veröffentlichen. Ihre Überschriften sollten so abwechslungsreich wie möglich sein, um die Leser bei Laune zu halten.
  4. Halten Sie sich kurz! Kürzere Überschriften sind erfolgreicher als ewig lange. Streichen Sie einfach alle Füllwörter und Passivkonstruktionen raus.

Vergessen Sie nicht: Übung macht den Meister. Mit der Zeit geht Ihnen das Texten leichter von der Hand.

Schreiben Sie Ihre Überschriften zuerst oder am Schluss? Teilen Sie Ihre Tipps im Kommentar!

 

Foto: Flickr pppspics

Kannibalisieren kostenlose Informationen mein Geschäft?

Wenn ich blogge gebe ich mein wertvolles Wissen, Informationen und Ratschläge raus, ohne dafür bezahlt zu werden. Warum soll mich dann noch jemand buchen? So oder so ähnlich klingt ein Einwand gegen das Bloggen, den ich häufig höre.

 

Kannibalisieren kostenlose Inhalte Ihre bezahlten Beratungsleistungen?

Ein klares Nein. Denn Content, also Inhalte, seien es Blogartikel, Umfragen, Ebooks oder Case Studies, helfen Ihnen dabei, neue Kunden zu gewinnen.

Mit authentischen und glaubhaften Inhalten

  • werden Sie in Suchmaschinen gefunden
  • können Sie sich als führender Experte innerhalb Ihrer Branche etablieren
  • sammeln Sie Kontakte zu potenziellen Kunden (Leads) ohne Kaltakquise
  • schaffen Sie die Basis für erfolgreiche Social Media Aktivitäten

Content-Mythen bloß gestellt

Meine Kunden suchen ihre Informationen nicht online. Wirklich? 70% der Deutschen suchen online nach Informationen bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Dabei haben sie im Schnitt 10 verschiedene Informationsquellen besucht.

Ich habe keine Zeit für das Erstellen von Inhalten. Einmal erstellte Inhalte arbeiten lange für Sie. Zum Beispiel Blogartikel oder FAQ zu Themen, die dauerhaft von Interesse sind, weil zum Beispiel jeder neuer Kunde dieselben Fragen stellt.

Ich konzentriere mich nur auf meine Facebookseite, das reicht aus. Nicht ganz. Sie können zwar mit dem Teilen anderer Leute Inhalte punkten. Aber erst mit eigenen Inhalten, wie Blog Posts, kleinen Umfragen, Ebooks usw. werden Sie genau Ihre Zielgruppe anziehen und dazu bewegen Ihre Webseite zu besuchen. Ohne eigene Inhalte schicken Sie potenzielle Kunden zur Konkurrenz.

Dann gebe ich all mein Wissen umsonst weg. Interessenten lesen nicht einen Blogartikel und kaufen sofort. Sondern Ihre Inhalte arbeiten mit der Zeit und helfen Aufmerksamkeit, Interesse, dann Vertrauen zu entwickeln. Dann erst folgt die Handlung – der Kauf oder die Buchung. Und die Kunden, die nach dem Lesen zweier Artikel Ihre Tipps selbst umsetzen, sind wahrscheinlich nicht die Kunden, die Sie wollen.

Schritte zu Ihrer Content-Strategie

Bevor Sie sich in das Erstellen von Inhalten stürzen, müssen Sie ein paar strategische Überlegungen anstellen.

  1. Wer ist Ihr potenzieller Kunde? Was interessiert ihn? Welche Sorgen und Probleme treiben ihn um?
  2. Wie tickt Ihre Branche? Gibt es eine Nische, in der Sie sich als Experte positionieren können? Zum Beispiel: Statt Führungskräfte Coach – Coach für aufstrebende, weibliche Führungskräfte
  3. Welches Budget sind Sie gewillt für das Erstellen von Inhalten auszugeben? Wenn Sie alle Inhalte selbst erstellen, müssen Sie Ihre Zeit einrechnen.

 

Welches ist Ihre größte Herausforderung beim Erstellen von Inhalten zur Kundenakquise?

 

 

Wie Gründer neue Kunden gewinnen: Marketing Ideen für 100 Euro

Als Existenzgründer und frisch gebackener Selbstständiger sind Sie noch völlig unbekannt und Ihre Kontaktliste ist eher kurz. Sie wissen, dass am Anfang nichts wichtiger ist, als schnell Bekanntheit aufzubauen. Jedoch haben Sie gar kein oder nur ein winzig kleines Marketingbudget. Da beißt sich die Katze in den Schwanz? Muss nicht sein.

Wie Sie es schaffen, mit weniger als 100 Euro monatlich dramatisch Ihre Bekanntheit zu erhöhen, zeige ich Ihnen in diesem Artikel. Sie lernen, wie Sie mit kostenlosen Marketingtaktiken Ihren Expertenruf aufbauen und potenzielle Kunden zu Ihnen finden.

1) Aushängeschild Blog

Als Kernstück für all Ihre Aktivitäten empfehle ich Ihnen einen Blog, der auf Ihrer Webseite integriert sein sollte, also www.meineseite.de/blog.

Was Sie mit einem Blog erreichen

Der Blog erfüllt gleich mehrere Kriterien, die alle zu Ihren Gunsten arbeiten: Sie bauen Bekanntheit, Sympathie und Vertrauen auf. Diese Stufen durchwandern Sie als Anbieter bis ein Kunde von Ihnen kauft.

  1. Wenn Sie Artikel veröffentlichen, die auf Probleme und Fragen Ihrer Zielgruppe eingehen und deren Suchbegriffe (Keywörter) nutzen, werden Sie in den Suchmaschinen gefunden. Google legt immer mehr Wert auf gute Inhalte und belohnt Webseiten mit regelmäßig frischen Inhalten. Über Ihre Blogartikel wird also Ihre Webseite besser gefunden.
  2. Mit fachlichen, hochwertigen Artikeln positionieren Sie sich als Experte und bauen Ihre ´Personal Brand` auf. Mit Ihren Inhalten steuern Sie, wie potenzielle Kunden Sie wahrnehmen. Wenn Sie hier neben Ihrer fachlichen Expertise auch Ihre Persönlichkeit durchscheinen lassen, ziehen Sie Leute an, die ähnlich wie Sie ticken. Das verspricht in den meisten Fällen eine angenehme Zusammenarbeit.
  3. Vertrauen gewinnen Sie, indem Sie gleichbleibend gute Qualität liefern und auf Fragen und Kommentare eingehen. Leute, die immer wieder zurück kehren, werden Sie als Person und Experten kennen und schätzen lernen. Man wird Sie als Profi wahrnehmen und Ihren Blog als wertvolle Informationsquelle weiterempfehlen.
  4. Wenn Sie es schaffen, mit Ihrem Blog Vertrauen bei Ihren Lesern aufzubauen, verkürzen Sie Ihren Verkaufsprozess. Denn Leute, die Ihnen folgen, kennen Sie schon. Das heißt, die wenden sich an Sie, wenn die so weit sind zu kaufen. Sie ersparen sich die langwierige Kennenlern-Phase.
  5. Noch mehr Gründe für einen Blog

Wie Sie Ihren Blog erfolgreich starten

1. Zielgruppen-Steckbrief

Erstellen Sie stellvertretend für Ihre gesamte Zielgruppe das Profil genau einer Person, auch Marketing Persona genannt. Wenn Sie anfangen, Blog Posts zu schreiben, haben Sie immer diese Person vor Augen. Durch den Einsatz von Persona werden Ihre Informationen und Inhalte sehr viel treffender und relevanter. Was alles in eine Steckbrief-Beschreibung gehört, erfahren Sie hier.

 

 

2. Suchbegriffe finden

Mit dem Google Keyword-Tool finden Sie heraus, mit welchen Wörtern und Begriffen Ihre Kunden nach Ihrem Angebot oder Produkt googeln. Sie wollen acht bis zehn Begriffe finden, um die Sie dann später Ihre Blog Posts und Updates in sozialen Netzwerken und Foren stricken. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte und Informationen in Google, Yahoo und Bing gefunden werden. Mehr Details zur Keywordsuche

3. Themen finden

Jetzt können Sie beginnen, eine Themenliste zu erstellen, die später Grundlage für Ihre Blog Posts und Artikel sein wird. Beginnen Sie mit Fragen, die Ihnen spontan einfallen, weil sie diese vielleicht besonders oft von Ihren Kunden hören oder derzeit Ihre Branche bewegen. Überlegen Sie, welche Themen Ihre Zielgruppe im Zusammenhang mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt interessieren. Wenn Ihnen nichts mehr einfällt, lesen Sie diesen Artikel. Dann schauen Sie auf Ihre Wettbewerber: welche Themen sind besonders erfolgreich sind und welche nicht? Welche Facebookbeiträge und Blogartikel werden besonders oft kommentiert und geteilt?

4. Die Regeln zum erfolgreichen Blog

  1. Bloggen Sie einmal pro Woche, wenn Sie das nicht schaffen, alle 2 Wochen. Aber nicht seltener.
  2. Legen Sie einen festen Blogtag fest, an dem Sie Ihren Artikel schreiben und veröffentlichen.
  3. Planen Sie Ihre Themen weit im Voraus. Damit vermeiden Sie den Frust, vor leerer Seite zu sitzen und nicht zu wissen, worüber zu schreiben. Je weniger Frust Sie zulassen um so höher die Chance, dass Sie durchhalten. Hier geht’s zur Anleitung.
  4. Halten Sie durch! Sie werden nicht sofort riesige Erfolge sehen.
  5. Installieren Sie Google Analytics, damit Sie messen können, wie viele Besucher auf Ihrer Webseite waren und welche Seiten und Blogartikel am populärsten sind.
  6. Schreiben Sie leicht lesbare Texte. Mehr Schreibtipps für Ihre Blogtexte
  7. Fügen Sie ein Foto hinzu. Wo Sie kostenlose Fotos finden lesen Sie hier.
  8. Vermarkten Sie Ihren Blog und verlinken Sie Ihre Artikel in den sozialen Netzwerken!

Kosten

Ich empfehle Ihnen www.elance.com. Dort finden Sie Programmierer ab 8 USD pro Stunde aus Indien und Pakistan. Allerdings ist die Arbeitssprache Englisch und Sie müssen Ihre Vorstellungen sehr genau kommunizieren. Wenn Sie einen ausgefallenen und extrem anspruchsvollen Designanspruch haben, werden Sie hier wahrscheinlich nicht glücklich.

  • einmalig Webseite und Blog mit WordPress einrichten, an Ihr Corporate Design (Logo, Farben) anpassen – ca. 300 EUR
  • jährlich Domain – ca. 12 EUR
  • monatlich Hosting – ca. 7 EUR

 

2) Social Networking

Nutzen Sie soziale Netzwerke, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen, Ihr Netzwerk aufzubauen und mehr Besucher auf Ihre Webseite zu schicken. Damit Sie überhaupt erstmal loslegen, beginnen Sie am besten mit einem Netzwerk und fügen Sie später weitere hinzu.

Entscheiden Sie anhand Ihrer Zielgruppe, welches Netzwerk in Frage kommt.

Twitter ist großartig für den schnellen Reichweitenaufbau und die Beziehungspflege. Posten Sie täglich 2-3 interessante Beiträge, die Sie gefunden haben und selbstverständlich auch die Links zu Ihren Blogartikeln. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, täglich mit einzelnen Personen ins Gespräch zu kommen. Weitere hilfreiche Tipps zu Twitter Marketing

Facebook ist der Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken. Ein Drittel der deutschen Bevölkerung sind hier zu finden und höchstwahrscheinlich auch Ihre Kunden. Richten Sie eine Facebookseite für Ihr Unternehmen ein und beginnen Sie mit 2 guten Beiträgen am Tag. Damit Sie nicht bei Null beginnen, empfehlen Sie die Seite Ihren Facebookfreunden (auf Ihrem privaten Profil). Für mehr Informationen zu Facebook Marketing schauen Sie hier.

Xing ist gut geeignet zum geschäftlichen Netzwerken. Meiner Meinung nach reicht die kostenlose Mitgliedschaft. Mit der können Sie zwar keine Mitglieder kontaktieren, mit denen Sie noch nicht vernetzt sind (Kaltaquise). Aber Sie sind auffindbar und können mit schon bekannten Personen in Kontakt bleiben. Verschicken Sie regelmäßig Links zu Ihren Blogbeiträgen (Neuigkeiten mit Link). Optimieren Sie Ihr Profil und richten Sie eine Über-mich-Seite ein, damit Sie auch in Google gefunden werden. Ob sich die Gruppen für Sie lohnen, müssen Sie selbst testen. Leider beschränken sich die Aktivitäten in vielen Gruppen zunehmend auf Eigenwerbung der Mitglieder. Dafür ist die Event-Suche für Xing-Networking-Veranstaltungen und andere interessante Veranstaltungen sehr zu empfehlen. Mehr dazu in Punkt 3.

Google+ hat Twitter mittlerweile überholt, zumindest was die Mitgliederzahl angeht. Selbst wenn Sie hier noch nicht aktiv werden, sollten Sie auf alle Fälle ein Profil und eine Firmenseite einrichten (und damit Ihren Namen sichern!). Vergessen Sie nicht, im Infobereich auf Ihre Webseite/Blog zu verlinken. Google bezieht Google+ Ergebnisse in seine Suchergebnisse ein. Deshalb sollten Sie alle Blogartikel auch hier mit Link einstellen.

Machen Sie Ihre Social Media Profile an allen erdenklichen Orten bekannt: Email-Signatur, Webseite, Blog, Visitenkarte, auf den anderen Social Media Profilen, im Geschäft, auf Flyern, Postern, Rechnungen…

Kosten

Für das Erstellen von Grafiken, wie Twitterhintergrund, Facebook Titelbild und Google+ Profilfoto empfehle ich www.fiverr.com. Hier bekommen Sie für sage und schreibe 5 USD schon Grafiken von Designern in aller Welt. Arbeitssprache ist Englisch.

  • einmalig pro Grafik ca 10 USD – ca. 25 EUR bei 3 Grafiken

3) Networking-Veranstaltungen

Die guten alten Networking-Events sind immer noch sehr effektiv. Ich gewinne im Schnitt pro 3 besuchte Veranstaltungen 2 neue Kunden. Wenn Sie gerade erst loslegen, würde ich mindestens eine Veranstaltung in der Woche besuchen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, alle neuen Kontakte auch auf Xing, Twitter und Facebook hinzu zu fügen. Schreiben Sie eine nette Nachricht und bedanken Sie sich z.B für das Gespräch.

Hier zeigt sich der wahre Vorteil von sozialen Netzwerken: Selbst wenn Sie die Leute erst in einigen Monaten wieder sehen, bleiben diese immer über Sie auf dem Laufenden. Weil Sie Ihre Hausaufgaben machen und regelmäßig auf gute Beiträge und eigene Blog Posts verlinken. Oder einfach mal nur erzählen, was in Ihrem Unternehmen gerade passiert.

Kosten

Viele Veranstaltungen sind kostenlos oder kosten wenige Euro Eintritt. Gezahlt werden nur die Getränke. Die Kosten hängen also von Ihrem Durst ab. Verbände verlangen meist eine manchmal recht happige Aufnahme- und Mitgliedsgebühr. Die Mitgliedschaft im BVMW kostet z.B. mehrere hundert Euro im Jahr. Jedoch kann man zum Kennenlernen die ersten paar Veranstaltungen besuchen ohne Mitglied sein zu müssen.

  • monatlich – ca. 40 EUR

Bonus Tipp

Um schnell Kunden zu gewinnen und Referenzen für Ihre Webseite zu gewinnen, versuchen Sie doch mal die folgende kostenlose Marketingaktion. Verlosen Sie eine kostenlose Beratung, Coaching-Sitzung oder was auch immer zu Ihrem Angebot passt. Machen Sie eine Ankündigung auf Ihrem Blog und streuen Sie die Verlosung breit in allen Netzwerken immer und immer wieder.  Wählen Sie den Gewinner aus und bitten Sie ihn, seine Referenz hinterher veröffentlichen zu dürfen.

Ich bin gerade dabei, diesen Tipp umzusetzen und werde berichten, wie es gelaufen ist.

Kosten = 0 EUR

 

Neue Kunden für unter 100 Euro monatlich

Auch für kleines Geld können Sie sich heutzutage einen Namen machen und Ihre Bekanntheit enorm steigern. Die Tools dafür sind kostenlos. Sie müssen lediglich Ihre Zeit und Kreativität investieren. Wenn Sie die oben beschriebenen Taktiken aus Content-Marketing und Netzwerken umsetzen, sind Sie mit folgender Summe dabei:

SUMME

  • €48 monatlich
  • €325 einmalig

Mein Artikel ist Teil der von Peer Wandiger initiierten Blogparade ´Marketing Ideen für 100 Euro pro Monat`, die auf selbstaendig-im-netz.de läuft. Auf seinem Blog finden Sie in Kürze weitere hilfreiche Artikel zum Thema Low-Budget-Marketing.

Foto: Flickr Images_of_Money

8 Gründe, warum Sie einen Blog brauchen

Fragen Sie sich ob Sie einen Blog beginnen sollen? Die wichtigsten 8 Gründe, warum ein Blog Sinn macht, um Ihr Unternehmen oder Ihre Beratungsdienstleistung zu vermarkten, habe ich hier zusammen gefasst.

8 Gründe für einen Blog

  1. 70% der Deutschen suchen zuerst online nach Informationen bevor sie einen Kauf tätigen. Bei den 25-34-Jährigen sind es sogar 89%. (Quelle: Bitkom) Der durchschnittliche Kunde hat sich Informationen aus 10 verschiedenen Quellen angeschaut, bevor er eine Entscheidung trifft. (Quelle: Google research) Unternehmen, die online nicht gefunden werden, können von Kunden nicht in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
  2. Google hat seinen Suchalgorithmus aktualisiert und seit dem sind relevante Inhalte noch wichtiger geworden. Mit einer statischen Webseite, die Sie einmal hinstellen und nie wieder anfassen, werden Sie nicht gefunden.
  3. Blogs sind kostenlose Werbung: Wenn Sie über Themen und Probleme schreiben zu denen Ihre Zielgruppe googelt, werden Sie gefunden. Dann können Sie sich das Schalten von Google-Anzeigen sparen.
  4. Mit Ihrem Blog positionieren Sie sich als Experte. Wenn Sie in Ihren Blogartikeln kompetenten fachlichen Rat geben, wird das positiv Ihre Außenwahrnehmung beeinflussen. Kunden und Journalisten werden Sie als Experte innerhalb Ihrer Branche wahrnehmen. Neue Kunden werden von allein auf Sie zukommen, um mit Ihnen zu arbeiten. Ganz nebenbei kann es passieren, dass Journalisten Sie als Experte zitieren wollen. Sie bekommen also gratis PR-Leistung obendrauf, die wiederum Ihre Bekanntheit steigert.
  5. Mit einem Blog heben Sie sich vom Wettbewerb ab. Einerseits können Sie im Blog mit Ihrer Expertise glänzen. Dann kann Ihr Wettbewerber jedoch auch. Viel wichtiger ist, dass Sie im Blog Ihre Persönlichkeit zur Geltung bringen können. Das ist gerade im Beratungsgeschäft ein großer Vorteil, weil Kunden neben fachlicher Kompetenz die persönliche Neigung mit in ihre Entscheidung einbeziehen. Sie ziehen also nicht nur neue Kunden an, sondern solche mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht. Weil Sie beide auf gleicher Wellenlänge sind.
  6. Ein Blog verkürzt den Verkaufsprozess. Wenn Sie kontinuierlich guten Content liefern, werden potenzielle Kunden Ihre Inhalte über Wochen oder Monate verfolgen. Wenn sie dann soweit sind, von Ihnen zu kaufen, sind sie bereits von Ihrer Expertise überzeugt und mit Ihrer Person vertraut. Ihnen bleibt das sonst übliche Hin und Her vom ersten Angebot bis zum tatsächlichen Verkauf erspart.
  7. Sie planen eine Facebookseite oder andere Social Media Aktivitäten? Dann brauchen Sie Content, und zwar eigenen. Wenn Sie eigene, exzellente Inhalte in sozialen Netzwerken teilen, werden Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten weitaus größere Früchte ernten.
  8. Wenn Ihre Wettbewerber eine starke Online-Präsenz haben, müssen Sie sogar bloggen. Denn wenn Kunden bei ihrer Suche nur auf Ihre Wettbewerber stoßen und nicht auf Sie, geben Sie sämtliche potenzielle Kunden an Ihre Konkurrenz ab.
Ich hoffe, diese Liste von Gründen macht eindrücklich klar, dass Sie besser früher als später Ihren eigenen Blog einrichten. Wie das funktioniert, erfahren Sie in einem nächsten Beitrag.

 

Haben Sie bereits einen Blog? Dann teilen Sie doch mal Ihre Erfahrungen hier unten im Kommentar! 

(Foto: Flickr – Futureshape)

10 Tipps wie Sie perfekte Texte für Blog und Webseite schreiben

Sie haben sich alle Mühe gegeben Ihre Webseite zu erstellen oder schreiben regelmäßig Artikel für Ihren Blog. Trotzdem bekommen Sie nicht die Ergebnisse, die Sie sich erhofft haben. Das könnte daran liegen, dass niemand Ihre Texte liest. Wenn Sie so schreiben, wie Sie es in Schule, Studium und Beruf gelernt haben, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Leser verlieren.

Am Bildschirm lesen folgt eigenen Gesetzen

Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, Leser davon zu überzeugen, Ihre online Texte zu lesen.Denn am Bildschirm überfliegen wir die Texte, wir lesen quer und suchen nach Begriffen. Wir machen uns schnell einen Eindruck, aber lesen nicht von oben bis unten jedes Wort geduldig durch wie auf einer Buchseite.

10 Tipps für perfekte Online-Texte

Damit Ihre Texte dem Verhalten des Online-Lesers gerecht werden, müssen Sie die folgenden Punkte beachten:

1) Überschriften wecken Interesse

Sagen Sie in Ihren Überschriften worum es geht. Das ist für den Leser hilfreicher als kunstvolle Wortschöpfungen. Nutzen Sie Begriffe, mit denen Ihre Kunden nach Ihnen und Ihrem Angebot suchen. Das erhöht die Chance, dass Ihre Webseite oder Ihr Blogartikel in Google gefunden wird.

2) Klare Gliederung 

Gliedern Sie Ihren Text in kurze Absätze mit 3 bis 5 Zeilen. Führen Sie jeden Absatz mit einer Zwischenüberschrift ein. Das hilft Ihren Lesern beim Überfliegen an den wichtigen Stellen hängen zu bleiben.

3) Schreiben Sie ´mündlich` 

Wenn Sie so schreiben wie Sie sprechen, werden Ihre Texte viel leichter zu lesen sein. (Ähms und Umgangssprache dürfen Sie weglassen.) Denn im Mündlichen verwenden wir keine komplizierten Schachtelsätze. Schreiben Sie also einfache Hauptsätze. Oder noch einfacher ausgedrückt: Wenn Ihr Satz mehr als ein Komma hat und über 3 Zeilen geht, ist er zu lang. Denken Sie immer daran, je einfacher Ihre Formulierungen, umso schneller können Sie vom Leser aufgegriffen werden.

4) Deutsch schreiben

Auch wenn Sie meinen, dass Fachsprache und Fremdwörter Sie toller aussehen lassen – Ihre Leser werden Sie höchstwahrscheinlich nicht verstehen. Ein typisches Überbleibsel (Relikt) aus Unizeiten ist es, möglichst kompliziert und hochtrabend zu klingen. Fachjargon ist jedoch wirklich nur dann angebracht, wenn Sie für ein Fachpublikum schreiben. Und selbst dann, würde ich behaupten, kommen einfache Forumulierungen besser an. Beim schnellen Überfliegen (Scannen) eines Textes können wir viel besser deutsche Wörter aufnehmen als beispielsweise lateinische Begriffe oder den immer verbreiteteren Anglizismen.  Sagen Sie also wie in meinem Beispiel hier ´Überbleibsel` statt ´Relikt` und ´überfliegen` statt ´scannen`.

5) Kurz und auf den Punkt

Verwenden Sie kurze Absätze, kurze Sätze und kurze Worte. Die einfachsten Wörter sind immer die besten. Vermeiden Sie Wörter mit mehr als 5 Silben. Schreiben Sie in kurzen Hauptsätzen. Stellen Sie die wichtigsten Informationen an den Anfang des Absatzes und den Anfang des Satzes. Und wie Sie vielleicht bemerkt haben, schreibe ich Zahlen als Zahl und nicht Wörter. Galt im ´klassischen` Schreiben alle Zahlen bis 12 auszuschreiben, können Sie das in online Texten halten wie Sie wollen. Ich finde Zahlen lesen sich schneller als Wörter.

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. Mark Twain (gilt auch f. Online-Texte) – Hier klicken um zu tweeten

6) Verben statt Substantive

Vermeiden Sie zu viele Substantive – insbesondere Wörter mit den Endungen -ung, -ion und -ismus. Für jedes dieser Wörter gibt es auch ein Verb. Halten Sie’s wie die Werber, denn die sagen: „Verben werben“.

7) Seien Sie persönlich

Sprechen Sie Ihre Leser, Interessenten und Kunden persönlich an. Nutzen Sie die direkte Ansprache und vermeiden Sie das unpersönliche „man“.  Verzichten Sie auf Passivkonstruktionen, wie „Bei mir bekommt man eine Beratung zu allen Versicherungsleistungen aus einer Hand”. Sagen Sie lieber: „Ich berate Sie zu allen Fragen rund um Ihre Versicherungen“.

8) Malen Sie Bilder aus Worten

Liegt Ihr Hotel inmitten grüner Wiesen, die im Sommer von tausenden bunten Wildblumen übersät sind? Dann sagen Sie das. Je lebhafter und bunter Ihr Text wird, umso besser bleiben Ihre Informationen hängen. Weil Sie im Leser Gefühle und schöne Erinnerungen wecken.

9) Suchbegriffe nutzen 

Sie sollten wissen, mit welchen Wörtern Ihre Gäste suchen, um Sie online zu finden. Verwenden Sie diese Suchwörter in der Überschrift, in Unterüberschriften und ab und zu im Fließtext. Denn nur so können Suchmaschinen Ihren Text anzeigen, wenn nach Ihren Begriffen gesucht wird.

10) Links

Online Texte leben von Links. Denn sie geben uns weiterführende Informationen, Beispiele oder verweisen auf Quellen. Verweisen Sie in Ihren Bogartikeln auf andere Blogartikel zum Thema. Das können eigene sein oder fremde. Verlinken Sie Seiten auf Ihrer Webseite, die miteinander in Bezug stehen. Damit erleichtern Sie Ihren Lesern die Entscheidung, wo Sie als nächstes klicken sollen.

Was fällt Ihnen beim Schreiben besonders schwer, oder haben Sie einen weiteren Tipp? Sagen Sie’s im Kommentar hier unten!

Kostenlos Bilder für Blog finden

Blogs sollen Spaß machen und leicht zu lesen sein. Deshalb sollten Sie jeden Ihrer Blogartikel mit einem Foto aufpeppen.

 

Fotos in Blogartikeln haben gleich mehrere Vorteile

  1. Fotos, Bilder und Grafiken lockern Ihren Blog visuell auf und helfen dabei, Ihrem Blog Persönlichkeit einzuhauchen.
  2. Sie bewegen Ihre Leser dazu, weiter zu lesen. Denn sie treffen in Bruchteilen die Entscheidung weiterzulesen oder nicht.  Eine Einleitung mit Foto und verkürzter Zeilenlänge (so wie hier) hilft dabei.
  3. Wenn Sie das Foto als Artikelbild festlegen, wird es auch angezeigt, wenn Sie Ihren Blogartikel in Facebook oder Xing verlinken.

 

Quellen für kostenlose Blog-Bilder

Sie dürfen nur Fotos und Grafiken verwenden, die vom Urheber ausdrücklich zur Weiterverbreitung zugelassen wurden. Hier finden Sie genau solche:

Flickr

Flickr ist eine Foto-Community. Hier finden Sie tausende Bilder, die Sie kostenlos auf Ihrem Blog nutzen können.

So suchen Sie auf Flickr nach Bildern:

Suchen Sie mit der erweiterten Suche. Lassen Sie sich nur Fotos mit einer Creative Commons Lizenz, die zur kommerziellen Nutzung freigegeben sind, anzeigen.

 

Bedingung für die Nutzung ist, dass Sie den Urheber namentlich nennen. Das können Sie entweder in der Bildbeschreibung tun, oder irgendwo im Text Ihres Artikels.

Photo Pin

Photo Pin ist eine Bildsuchmaschine, auf der Sie nach lizensfreien Fotos zur kommerziellen und nicht-kommerziellen Nutzung suchen können. Hierfür werden auch Fotos auf Flickr durchsucht. Die Suche ist einfacher und übersichtlicher als auf Flickr. Zu beachten ist, dass Sie mehr Ergebnisse erhalten, wenn Sie Ihre Suchbegriffe auf Englisch eingeben, da die Mehrzahl der Nutzer aus dem englischsprachigen Raum kommt.

 

Ihre Kamera

Ihr Handy haben Sie immer dabei. Gewöhnen Sie sich an, oft zu fotografieren und eigene Bilder zu nutzen. Dadurch bekommt Ihr Blog seine ganz persönliche Note.

(Foto: Flickr yellowcloud)

Wo finden Sie Ihre Fotos? Welche Bildsprache sprechen Sie? Verraten Sie’s uns im Kommentar!

 

Blog-Themen: Wie Sie nie wieder fragen ´Worüber soll ich nur bloggen?`

Sie wissen bereits, dass ein Blog im Zentrum Ihrer Social Media Strategie stehen sollte. Sie möchten anfangen zu bloggen. Allerdings fällt Ihnen partout nicht ein, worüber Sie wöchentlich schreiben sollen? Damit stehen Sie nicht allein da. Das ist DIE eine Hürde, die viele Unternehmer vom Bloggen abhält.

Wie regelmäßiges Bloggen ein Kinderspiel wird

Damit Sie Ergebnisse erzielen, müssen Sie Ihren Blog regelmäßig mit neuen Inhalten füttern. Nun können Sie sich wöchentlich oder zweiwöchentlich den Kopf zerbrechen, worüber Sie schreiben wollen. Wenn Sie jedoch ziel- und planlos ans Bloggen herangehen, wird es schnell zur frustrierenden und zeitfressenden Pflichtübung, die Sie früher oder später aufgeben werden. Wissen Sie jedoch schon vorher, welches Thema heute ansteht, schreiben Sie Ihren Artikel flüssig in einer Stunde herunter. Mit den folgenden Tipps haben Sie bis zu einem Jahr lang Ruhe vor der quälenden Frage, worüber Sie heute bloggen sollen.

Weiterführende Tipps zum Bloggen helfen Ihnen beim Erstellen und Planen Ihres Blogs.

´Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.` Samuel Johnson (Große Blogs auch – @sandraholze) Hier klicken, um zu tweeten

Anleitung zum Planen Ihrer Blog-Themen

Eine Themenliste ist die Lösung des Problems. Sie müssen nur 52 Themen finden und haben bereits ein ganzes Jahr im Voraus geplant – wenn wir davon ausgehen, dass Sie einmal wöchentlich bloggen. 52 Themen klingt vielleicht viel, aber mit den nachfolgenden Brainstorming-Tipps haben Sie Ihre Liste in nullkommanichts erstellt.

Zielgruppen-Interessen: Erstellen Sie eine ausführliche Liste der Interessen, Probleme und Sorgen Ihrer Kunden oder idealen Kunden.

  • Denken Sie zuerst an nahe liegende Themen in Bezug auf Ihr Angebot. Wenn Sie Tierheilpraktikerin sind, ist das die Homöopathie.
  • Erweitern Sie die den Kreis auf verwandte Themen, die Ihre Zielgruppe auch interessieren könnten. In unserem Beispiel könnten das sein: gesunde Ernährung von Haustieren, Verhaltenstherapie, Hund im Urlaub oder Impfungen.
  • Denken Sie dann an entfernte Themen: Tierbesitzer interessieren sich bestimmt auch für politische Themen rund ums Tier, wie den Hundeführerschein, die Lage in Tierheimen usw.
  • Erweitern Sie Ihre Liste mit Antworten auf Fragen, die Ihnen regelmäßig von Kunden gestellt werden und Einwände, die Sie besonders oft zu hören bekommen (z.B. Wie muss ich die Globuli einnehmen? Funktioniert die Homöopathie überhaupt? Darf mein Hund XYZ während der Behandlung?)

Ich bin mir sicher, dass Sie mit den obigen Punkten schnell auf 50 Themen kommen.

Hier finden Sie ein Arbeitsblatt zum Ermitteln von Blog-Themen.

Nächste Schritte

Als nächstes packen Sie diese in einen Kalender und ordnen jedem Blogging-Tag, z.B. jeden Montag, ein Thema zu. Sollte Ihre Branche von saisonalen Themen, wie Ferien, Wetter, Krankheiten usw. bestimmt sein, können Sie diese hier mit einplanen.

Haben Sie schon einen Blog? Dann schreiben Sie doch mal im Kommentar wie es läuft und packen Sie den Link zu Ihrem Blog mit rein.

Wenn Ihnen meine Tipps gefallen, abonnieren Sie rechts die wöchentlichen Email-Tipps.

 

 

Einfluss von Social Media und Bloggen auf Unternehmenserfolg

Welchen Einfluss Social Media und Content Marketing auf den Erfolg eines Unternehmens haben kann, zeigt die folgende Infografik vom Marketingsoftware-Unternehmen Hubspot.

  1. So ist die Popularität und der Erfolg einer Unternehmeswebseite direkt abhängig von der Größe Ihrer Anhängerschaft  in sozialen Netzwerken. Logisch, denn je mehr Leute über Sie und Ihre Webseite Bescheid wissen, besuchen diese auch.
  2. Mit der Anzahl der Unterseiten steigt die Wahrscheinlichkeit für eingehende Links. Dies widerrum beeinflusst das Suchmaschinenranking positiv. Was heißt das für Sie? Je mehr Unterseiten mit guten Inhalten, umso besser. Also fleißig bloggen!
  3. Je häufiger Sie neue Inhalte auf Ihrer Webseite einstellen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit neue Kunden über Ihre Seite zu generieren. Nach Hubspots Auswertung würde das für Ihren Blog bedeuten, mindestens einmal pro Woche einen neuen Artikel zu veröffentlichen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

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