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Verkaufen im Blog – 4 Tipps, wie Sie es richtig machen

verkaufen im blogIhren Blog haben Sie eingerichtet, weil Sie gehört haben (vielleicht sogar von mir), dass Sie damit neue Kunden gewinnen können. Demzufolge ist es auch ok, im Blog zu verkaufen, richtig?

Falsch. Es gibt richtig und falsch beim Verkaufen im Blog.

Wenn Sie nur auf den schnellen Verkauf aus sind, werden das Ihre Leser riechen. So bauen Sie kein Vertrauen auf, denn Ihre Leser werden bei allem was Sie schreiben, denken: Der/die will mir nur wieder was andrehen.

Wenn Sie nur für Google bloggen, weil Sie unbedingt auf Seite 1 wollen, werden das Ihre Leser ebenfalls merken. Denn dann werden Ihre Texte wahrscheinlich von komischen Formulieren strotzen – Sie müssen schließlich die Keywörter irgendwie unterbringen.

Natürlich können und sollen Sie im Blog auf Ihr Angebot aufmerksam machen und Leser in Ihren Verkaufsprozess überführen. Es kommt nur darauf an, wie Sie das anstellen und wo.

1) Verkaufen Sie ganz gezielt

Derek Halpern von SocialTriggers.com sagt:  “I’m not going to sell often, but when I do, I’m going to sell hard. And it’s not just in the best interest for me and my business, it’s going to be in the best interest for my ideal customers.“

Was er damit meint, ist folgendes. Er veröffentlicht über Wochen, ja Monate nur allerbeste Inhalte in Form von Artikel, Videos und Podcasts im Blog. Wenn er jedoch seinen nächsten Online-Kurs herausgibt, macht er die Ankündigung dafür im Blog. Und zwar nicht einfach nur als kurze Meldung, sondern in mehreren ausführlichen Artikeln, die alle Gründe aufführen, warum seine Leser diesen Kurs buchen sollten. Zusätzlich verschickt er 2 bis 3 ausführliche Emails an seine Newsletter-Empfänger. Sprich, wenn man ihm folgt, kommt man an seiner Verkaufsbotschaft nicht vorbei.

Was bedeutet das für Sie?

Die allermeiste Zeit sollten Sie sich darauf konzentrieren, Ihre Leser zu unterrichten, inspirieren oder unterhalten, je nachdem, welchem Business Sie nachgehen. Ihre Verkaufsnachrichten sollten Sie punktuell einsetzen.

2) Geben Sie mehr als Sie nehmen

Die Motivation für Ihren Blog sollte sein, Ihren Lesern tatsächlich zu helfen. Unterrichten Sie Ihre Leser mit wirklich erstklassigen Informationen und helfen Sie dabei, deren Probleme zu lösen. Wenn Ihre Leser dank Ihrer Informationen ein Problem lösen konnten oder inspiriert wurden etwas anders, besser oder schöner zu machen, dann entsteht Vertrauen und dann werden die irgendwann von ganz allein kaufen wollen.

Ich höre ganz oft, dass mir Leute schon über Wochen folgen und meinen Blog lesen bevor sie sich entscheiden, mich für eine Beratung zu buchen.

Erst wenn das Vertrauen zu Ihren Lesern aufgebaut ist, können Sie auch verkaufen. Aber das sollte im Verhältnis wesentlich seltener passieren, als das Teilen guter Inhalte. Dasselbe gilt übrigens für Ihr Content-Marketing im Allgemeinen, sei es im Blog, Newsletter oder auf Facebook.

Was bedeutet das für Sie?

Finden Sie heraus, mit welchen Problemen Ihre Wunschkunden sich herumschlagen und notieren Sie die häufigsten Fragen Ihrer Kunden. Geben Sie im Blog Lösungsvorschläge und Antworten auf die häufigsten Fragen.

3) Verkaufen Sie ohne zu Verkaufen

Verkaufen Sie indirekt, in dem Sie Ihren Lesern zeigen, wie Sie arbeiten. Sie könnten zum Beispiel in Fallstudien Ergebnisse Ihrer Arbeit aufzeigen oder zufriedene Kunden zu Wort kommen lassen.

Außerdem können Sie subtitle Formulierungen nutzen, mit denen Sie klarmachen, dass Sie als Berater, Coach oder Dienstleister zu haben sind, z.B. „Neulich kam ein Beratungskunde mit folgender Frage zu mir. Da ich diese Frage häufig gestellt bekomme, möchte ich sie heute im Blog beantworten.“ Oder: „Wir haben für Sie die best funktionierenden Email-Newsletter-Betreffzeilen analysiert. Grundlage dafür waren die 20 meist gelesenen Emails, die wir für unsere Kunden im letzten Jahr erstellt haben… ”

Was bedeutet das für Sie?

Wie können Sie indirekt auf Ihre Arbeit aufmerksam machen? Welche Ergebnisse Ihrer Arbeit können Sie im Blog teilen? Erstellen Sie in regelmäßigen Abständen Blog-Artikel, die Ihre Arbeit zeigen.
Überlegen Sie sich Formulierungen, die Sie in Ihre Artikel einfließen lassen können.

4) Nutzen Sie die richtigen Flächen

Verkaufshinweise und -botschaften nerven und gehören nicht in die Blog-Artikel. Nutzen Sie dafür die Autoren-Box, die unter Ihren Blog-Artikeln erscheint. Hier können Sie auf Ihre Produkt- oder Angebotsseite hinweisen und wie man mit Ihnen arbeiten kann.

Aufforderungen, mit Ihnen in Kontakt zu treten, können Sie außerdem in die Seitenleiste packen. Sagen Sie Interessenten, wie diese mit Ihnen in Kontakt treten können und welcher nächster Schritt erfolgt, z.B. “Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose, 15-minütige Erstberatung.” Hierfür können Sie z.B. ein Buchungstool wie www.Timetrader.com nutzen.

Was bedeutet das für Sie?

Erstellen Sie eine Autorenbox. Wenn Ihr WordPress-Theme nicht ohnehin eine integriert hat, nutzen Sie ein Plugin, wie z.B. Fancier Author Box.

 

Fazit – Verkaufen im Blog

Erfolgreiches Verkaufen im Blog funktioniert nicht über platte Verkaufsnachrichten und stetes Werben. Wenn Sie sich jedoch auf das Helfen konzentrieren, statt auf das bloße Verkaufen, werden Sie Interessenten anziehen. Wenn Sie dann noch an den richtigen Stellen und zur passenden Zeit auf Ihr Angebot hinweisen, kann nichts mehr schief gehen.

Wie verkaufen Sie im Blog? Haben Sie einen Tipp, den Sie mit uns teilen wollen? Sagen Sie’s im Kommentar! 

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Mit Facebook-Listen den Newsfeed kontrollieren

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 10.01.24Viele Leute beschweren sich, dass sie wichtige Nachrichten im Newsfeed nicht mehr mitbekommen.

Im Facebook-Geschwätz und Nachrichtenrauschen gehen Meldungen der Personen und Unternehmen, die uns wichtig sind, schnell unter.

An einem normalen Tag würde der durchschnittliche Facebook-Nutzer zwischen 1500 und 15000 Beiträge sehen. Facebook filtert diese und macht daraus ca. 300 Beiträge.

Wenn wir uns nicht auf Facebooks Algorithmus verlassen wollen bei der Auswahl der Nachrichten, müssen wir das Filtern selbst in die Hand nehmen.

Mit Facebook-Listen können Sie Ihren Facebook Newsfeed personalisieren und so einrichten wie Sie ihn brauchen.

Warum Sie Ihren Newsfeed mit Facebook-Listen personalisieren wollen

  • Sie bekommen schnell einen Überblick über die wichtigsten Branchenmeldungen von führenden Personen und Seiten und finden Anknüpfungspunkte zum Networken.
  • Sie können Ihre Wettbewerber auf dem Kieker behalten, um zu sehen, was die so teilen und mit welchem Erfolg. Und war ohne Fan werden zu müssen!
  • Sie bleiben einfach auf dem Laufenden, was Ihre Kunden mitteilen.
  • Wenn Sie sich für verschiedene Themen interessieren, können Sie Meldungen fein säuberlich nach Interessengebieten teilen.

Sobald Sie Faceboook-Listen abonniert haben, oder Ihre eigenen erstellt haben, können Sie diese Ihren Favoriten hinzufügen. Mit einem Klick sehen Sie alle Meldungen dieser Liste – und nur dieser Liste. Das minimiert das Abgelenktwerden durch interessante, aber irrelevante Beiträge.

Bevor Sie Facebook-Listen einrichten

Achten Sie darauf, Listen von Ihrer Seite aus einzurichten oder zu abonnieren. Sprich, schauen Sie oben in der blauen Leiste, dass Sie als Seite eingeloggt sind. Wenn Sie später Beiträge in Ihren Listen kommentieren und teilen, tun Sie das im Namen Ihrer Facebook-Seite. So wird man auf Ihre Seite aufmerksam. Davon haben Sie mehr, als wenn Sie als „Privatperson“, also Profil Gespräche führen.

Natürlich können Sie die Listen auch für Ihr privates Facebook nutzen, zum Beispiel für schöne Urlaubsfotos, schicke Produkte, Kochrezepte, Hundebabies…

Facebook-Listen durchsuchen

Zuerst können Sie schauen, welche Listen bereits angelegt wurden. Wenn Ihnen eine zusagt, können Sie die direkt abonnieren. Damit sehen Sie alle Beiträge von allen Personen oder Seiten dieser Liste.

Um Listen zu finden, gehen Sie zum Link www.facebook.com/addlist

facebook listen hinzufügen

Unter facebook.com/addlist können Sie nach Listen suchen oder eine eigene erstellen.

Tippen Sie Ihren Suchbegriff an. Dann können Sie auf den Listennamen klicken, um sich alle Beiträge anzeigen zu lassen. Wenn Ihnen diese zusagen, können Sie die Liste ganz einfach abonnieren.

facebook listen suchen

Abonnieren Sie bestehende Listen mit einem Klick.

Tipp: Abonnieren Sie meine Social Web Deutschland Liste, mit 38 deutschsprachigen Social Media Experten. Fehlt jemand? Dann schreiben Sie mir im Kommentar!

Achtung: Wenn Sie als Facebook-Seite eingeloggt sind, müssen Sie auf diesen Link www.facebook.com/bookmarks/interests gehen, um Ihre abonnierten Listen zu sehen und dann in Ihre Favoriten zu verschieben. Favoriten sind wie Bookmarks, auf die Sie bequem ganz oben am Desktop oder Handy zugreifen können. Wenn Sie diesen Schritt auslassen, werden Sie Ihre Listen nicht sehen! Das scheint eine aktueller Facebook-Macke zu sein.

Fügen Sie Ihre Listen den Favoriten hinzu, um sie zu sehen.

Fügen Sie Ihre Listen den Favoriten hinzu, um sie zu sehen.

Eigene Liste erstellen

Wenn Sie selbst bestimmen wollen, welche Personen und Beiträge auf Ihrer Liste stehen, müssen Sie eine eigene Liste erstellen. Gehen Sie hierfür wieder zum Link www.facebook.com/addlist. Dann klicken Sie oben auf Liste erstellen.

Auf Ihrer Liste können Sie Freunde, abonnierte Personen und Seiten sammeln.

Suchen Sie aus Personen, Seiten und Freunden aus.

Suchen Sie aus Personen, Seiten und Freunden aus.

Abonnierte Personen sind Leute, deren öffentliche Beiträge Sie abonniert haben, ohne dass Sie eine Freundschaftsanfrage versendet haben. Sie können jedoch nur die Beiträge der Personen abonnieren, die Abonnements auf ihrem Profil zugelassen haben.

Sie können die Privatsphäre Ihrer Liste bestimmen und auswählen zwischen öffentlich, nur für Freunde sichtbar oder privat. Wenn Sie auf Ihrer Liste alle Wettbewerber versammelt haben, macht es Sinn, diese privat zu halten. Wenn Sie jedoch eine umfangreiche Sammlung relevanter Personen und Seiten aus Ihrer Branche erstellt haben, können Sie diese veröffentlichen und teilen. Denn vielleicht interessieren sich auch andere Personen für diese Liste.

Wählen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Liste aus.

Wählen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Liste aus.

Jetzt müssen Sie Ihre Liste noch den Favoriten hinzufügen. Gehen Sie hierfür wieder auf diesen Link https://www.facebook.com/bookmarks/interests.

Fazit: Facebook-Listen machen Facebook effektiver

Gestalten Sie Ihre Facebook-Startseite (=Newsfeed) effizienter, in dem Sie Inhalte, Personen und Facebook-Seiten in Listen sortieren. Sie werden merken, so behalten Sie leichter den Überblick, verpassen die Nachrichten bestimmter Seiten nicht mehr und haben es leichter zu networken.

Wie nutzen Sie Facebook-Listen? Welche öffentliche Facebook-Liste können Sie empfehlen? Sagen Sie’s im Kommentar!

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